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TU Berlin

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100 Mitarbeitende sichern den Notbetrieb

Gebäudemanagement: René Vonau

Lupe

Herr Vonau, was musste getan werden, bevor am 20. März in der gesamten Uni der Präsenznotbetrieb begann? 

Es musste geklärt werden, welche Mitarbeitenden für die Aufrechterhaltung des Gebäudebetriebes und welche Dienstleistungen für den Präsenznotbetrieb unerlässlich sind. Insbesondere die Aufgaben des Gebäudemanagements zum Erhalt der Betriebsfähigkeit mussten abgesichert werden. Es waren Passierscheine und ein Leitfaden für die digitale Bearbeitung von Baurechnungen zu erstellen. Aufzüge mussten gesichert, Wartungen koordiniert, Schichtpläne angepasst und technische Anlagen auf den Minimalbetrieb umgestellt werden. Auch war es erforderlich, die laufenden Baustellen teilweise einzustellen, da die beauftragten Planungsbüros, die die Bauüberwachung übernehmen, ins Homeoffice gegangen sind. 

Welche Arbeiten erfordern trotz Schließung eine Präsenz von Beschäftigten?

Geprüft werden muss unter anderem, ob die technischen Anlagen für Heizung, Strom, Wasser, Kälte störungsfrei laufen. Die Elektroanlage ist regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu prüfen. Die Sanitäranlagen müssen intensiver gespült werden, da diese kaum genutzt werden. Derzeit sind circa 100 eigene Beschäftigte als systemrelevant gemeldet, die aber nicht alle gleichzeitig an der Uni sind. 

Was müssen Sie täglich für die Gebäudesicherung tun?

Der Sicherheitsdienst wurde intensiviert. Es wird Streife gelaufen, um Vandalismus und Einbrüche zu verhindern. Die Pförtner sind angewiesen, nur noch Mitarbeitende mit Passierschein passieren zu lassen. 

Das Interview führte Sybille Nitsche

Sybille Nitsche, „TU intern“ April 2020

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