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Freitag, 22. Februar 2013

Dorgerloh tritt Präsidentenamt an

/tui/ Seit dem 1. Januar 2013 führt Sachsen-Anhalts Bildungsminister Stephan Dorgerloh die Kultusministerrunde in Deutschland an. Er übernahm turnusmäßig das Präsidentenamt der KMK (Kultusministerkonferenz) von Hamburgs Senator Ties Rabe, der als dritter Vizepräsident weiterhin dem Präsidium angehört. Stephan Dorgerloh ist Theologe. In seiner Amtszeit wolle er besonders an den Themenschwerpunkten Bildungsgerechtigkeit, Inklusion und kulturelle Bildung als „lebenslanger Prozess“ weiterarbeiten, heißt es aus dem Kultusministerium in Magdeburg. Dem Präsidium gehören als erste und zweite Vizepräsidentinnen außerdem an: Sylvia Löhrmann, Nordrhein-Westfalen, und Brunhild Kurth, Sachsen.

TU9 fordert Grundgesetzänderung

/tui/ Auf ihrer Mitgliederversammlung im Februar dieses Jahres unterstrichen die TU9 – der Zusammenschluss der großen technischen Universitäten Deutschlands – ihre Forderung nach einer Änderung des Grundgesetzes. Der Artikel 91b solle noch in dieser Legislaturperiode dahingehend geändert werden, dass der Bund die Hochschulen auch außerhalb begrenzter Programme wie der Exzellenzinitiative unterstützen kann. Die Lockerung des bisherigen Kooperationsverbots im Bildungsbereich war von der bisherigen Bildungsministerin, Annette Schavan, per Gesetzentwurf bereits auf den Weg gebracht worden. Noch besteht bei den Parteien aber Uneinigkeit. Hintergrund des Wunsches nach einer gemeinsamen Förderung der Hochschulen durch Bund und Länder sind unter anderem die weiter steigenden Studierendenzahlen durch die doppelten Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht.

Neue GWK-Vorsitzende Doris Ahnen

/tui/ Für das Jahr 2013 ist Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur von Rheinland-Pfalz, Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Sie folgt damit Prof. Annette Schavan, ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung. Vertreterin der Bundesregierung ist die neue Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Die GWK dient der gemeinsamen Wissenschafts- und Forschungsförderung von Bund und Ländern.

Statistiken zu deutschen Hochschulen

/tui/ An den staatlichen Berliner Hochschulen sind nur elf von 180 Studiengängen nicht durch einen Numerus clausus beschränkt. Das zeigt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) unter anderem in ihrer soeben veröffentlichten Zusammenstellung statistischer Daten zur Situation des Studiums in der Bundesrepublik. Insgesamt existieren an deutschen Hochschulen derzeit mehr als 16 000 Studienmöglichkeiten. Etwa 7200 davon sind Bachelor-Studiengänge, mehr als 6700 sind Master-Programme. Die HRK-Publikation enthält ebenfalls Daten über Zulassungsbeschränkungen, Regelstudienzeiten und Spezialthemen wie Lehrerbildung und internationale Doppelabschlüsse. Die Broschüre „Statistiken zur Hochschulpolitik November 2012“ steht im Internet als PDF zum Download bereit, kann aber auch als Printausgabe in der HRK-Geschäftsstelle bestellt werden.

www.hrk.de

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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