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Himmelstürmende Technik

Dienstag, 18. Dezember 2012

Mit Unterlagen aus dem TU-Architekturmuseum konnte eine Danziger Turmfigur rekonstruiert werden

Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurde die Turmfigur samt Turm und Uhr der Danziger Universität „aufgesetzt“
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Jahrzehntelang musste die TU Danzig ohne ihren Turm, ohne Uhr und ohne ihre goldene Turmfigur, eine Allegorie der Technik, auskommen. Eine Rekonstruktion war nicht möglich, weil Unterlagen fehlten. Doch dann fanden sich Zeichnungen und Vorlagen – im Architekturmuseum der TU Berlin. Unbürokratisch wurden diese den polnischen Restaurationskünstlern zur Verfügung gestellt und im Frühsommer 2012 war es dann so weit: Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurden Turm und Figur durch die Stadt zum Hauptgebäude der Technischen Hochschule begleitet, dort von einem Bischof gesegnet und schließlich von einem Kran an Ort und Stelle – zentral auf dem Hauptdach des Gebäudes – gehoben und montiert. Das Dach war vorher verstärkt worden. Seitdem überstrahlt die Allegorie der akademischen Technik die polnische Hafenstadt mit ihrem goldenen Glanz.

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Der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Stanislaw Mazurkiewicz, zeigte sich sehr glücklich über diese deutsch-polnische Zusammenarbeit, durch die eine museale Unterlage nach langer Zeit wieder zum Leben erweckt werden konnte. „Der Turm war schon immer da“, sagen die Danziger heute, wenn sie am Hauptgebäude der Technischen Universität in der polnischen Hafenstadt vorbeilaufen, so berichtet der Rektor. Das zeige, dass die Menschen der Ostseestadt das Bild des figurgekrönten Turms auf dem Hauptgebäude so sehr verinnerlicht hatten, dass sie sein jahrelanges Fehlen verdrängen konnten.

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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