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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Freitag, 12. Oktober 2012


Juana Krone
Lupe

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre gut läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Nach ihrer Ausbildung zur Chemielaborantin und mehreren Jahren Berufserfahrung suchte Juana Krone eine neue Herausforderung und kam an die TU Berlin. Im Team der Materialausgabe im Chemiegebäude war sie vor 17 Jahren die erste Frau im Team. Seitdem ist sie dort für die Logistik der Chemie-Materialausgabe zuständig, betreut Doktorandinnen und Doktoranden und managt diverse Abläufe. Ihren Job findet sie sehr abwechslungsreich: „Man lernt viele verschiedene Menschen und Arbeitsabläufe kennen und bleibt ständig in Bewegung“, sagt sie.
Juana Krone herrscht inzwischen über rund 2000 chemische Substanzen. Darunter gibt es auch einige, die besondere Sicherheitsvorkehrungen erfordern: „Nicht die Säuren, sondern die explosiven und erbgutschädigenden Substanzen sind am gefährlichsten“, betont die bestens ausgebildete Laborantin. Ohne Handschuhe und Schutzbrille wird damit nicht hantiert. Trotz aller Schutzmaßnahmen entwickelt sie aber Allergien gegen einige Stoffe und muss entsprechend damit umgehen. Jeden Morgen überprüft sie, was im Rahmen des Grundbedarfs nachbestellt werden muss, und behält dabei stets das Budget im Blick. Der Aufwand wird von Außenstehenden manchmal etwas unterschätzt: „Man ist hier mehr als ein Lagerarbeiter.“

Die ständigen Veränderungen in der Forschung machen dieses Arbeitsgebiet sehr spannend. Juana Krone und ihre Kolleginnen und Kollegen kommen immer wieder mit neuen Chemikalien in Berührung. Die lebensfrohe Frau besucht auch gerne mal Experimentalvorlesungen, beispielsweise zur „Langen Nacht der Wissenschaften“. Außerdem stehen regelmäßige Sicherheitsvorlesungen auf dem Plan.

Wissen weiterzugeben ist ihre große Leidenschaft. Deshalb fällt der Chemielaborantin der Abschied von ihren Doktorandinnen und Doktoranden nach mehreren Jahren Zusammenarbeit schwer. Sofern es ihr Zeitplan zulässt, ist sie bei Promotionsprüfungen anwesend. Sie möchte nicht nur wissen, welche Forschung ihre Schützlinge betreiben, sondern auch, wie gut sie ihren Abschluss machen. Da sie den ganzen Tag von Forschung umgeben ist, interessiert sie sich auch privat dafür. Von Chemie-Shows im Fernsehen ist die bodenständige Frau jedoch nicht beeindruckt. „In der Chemie ist entgegen den Vorstellungen nicht alles farbig.“ In ihrer Freizeit liest die 45-jährige Mutter einer erwachsenen Tochter gerne und betreibt Ausdauersport; am liebsten im TU-Fitness-Studio.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2012

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