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Vermischtes

Mehr Schwung im steifen Politiksystem

Freitag, 11. Mai 2012

Keine Heilsbringer, aber ein kleiner Protest

Sie sind jung, dynamisch und stehen für Selbstbestimmung, Verteidigung von Bürgerrechten und mehr Transparenz. Durch ihre neuartigen Ansätze konnten sie viele Wähler für sich gewinnen. Was ist es, das die „Piraten“ so attraktiv macht? Welche Bedürfnisse stillen sie? Braucht die Politik wirklich mehr Transparenz? Agnieszka Asemota befragte Studierende nach ihrer Meinung bezüglich der neuen Partei.

Lupe [1]

Die Piraten sind attraktiv, weil sie jung sind. Sie haben es geschafft, viele Nichtwähler zu mobilisieren und Menschen mehr für die Politik zu begeistern. Sie gehen Politik etwas anders an als die etablierten Parteien. Sie versuchen, die Entscheidungsprozesse transparenter zu gestalten. Das neue Feld mit Datenschutz und Internetöffentlichkeit wurde in der Politik bisher zu wenig behandelt. Die parlamentarischen Prozesse sind nicht für jeden zu durchschauen, daher finde ich ganz gut, dass sich die Piraten für mehr Transparenz einsetzen.

Sebastian, 26, studiert Industrial Networks Economics

Lupe [2]

Die Piratenpartei bringt einen Schwung in das steife Politiksystem. Sie vertreten die Meinung junger Leute. Die großen Parteien sind ganz schön festgefahren und ich glaube, dass die Piraten so einen hohen Anklang bei jungen Menschen haben, weil sie eher ihren Bedürfnissen entsprechen. Datenschutz und die Privatisierung – ich glaube, dass dies vielen jungen Leuten auf der Seele brennt. Es gibt definitiv zu wenig Transparenz in der Politik.

Miriam, 22, studiert Technischen Umweltschutz

Lupe [3]

Die Piraten erweitern das Spektrum und bringen neue Ideen ein. Was sie wirklich bewirken, müsste man abwarten. Mit deren Programm habe ich mich nicht ausführlich befasst, aber die Piraten bringen neue Inhalte. Das ist wichtig, weil sich dann andere Parteien fragen müssen, ob sie selbst noch zeitgemäß sind oder nicht. Zur Transparenz: Wenn man nicht selbst hinterfragt, was die Politiker machen, dann darf man sich auch nicht beschweren, dass sie dem Bürger die Thematik nicht ins Haus tragen.

Peter, 29, studiert Geotechnologie

Lupe [4]

Mich sprechen die Piraten nicht an, weil ich nicht verstehe, was sie eigentlich wollen, außer der Liberalität im Internet. Ansonsten sind ihre Aussagen oft sehr durcheinander. Sie halten sich raus aus den politischen Debatten, wenn sie mit dem Thema nicht vertraut sind. Das ist nicht schlecht, aber vielleicht sollten sie sich mehr mit diesen Themen auseinandersetzen, um dann auch eine Position vertreten zu können. Sinnvoll finde ich, dass sie für mehr Basisdemokratie eintreten.

Carla, 21, studiert Mathematik

Lupe [5]

Was ich als attraktiv an der Piratenpartei bezeichnen würde, ist der große Fokus auf das Internet als Medienplattform sowie die Tatsache, dass sie viele junge Mitglieder hat. Der große zentrale Knackpunkt ist die Datenfreiheit. Das trifft den Nerv der Zeit unter den Jugendlichen. Natürlich braucht die Politik mehr Transparenz, aber die Frage ist, wie es praktisch umsetzbar ist. Im Endeffekt machen Politiker, was sie wollen, egal was sie am Anfang versprechen.

Jan, 21, studiert Wirtschaftsingenieurwesen

Lupe [6]

Ich habe das Gefühl, die Piratenpartei ist eine Revolutionspartei – sie steht für etwas Neues. Ein neuer Strom, bei dem viele mitmachen, aber ich glaube, sie wissen nicht so richtig, warum. Sie stehen für mehr Transparenz im Netz. Sie sprechen, glaube ich, Studierende eher an. Für Ältere und Konservative ist es die falsche Partei, aber wenn man noch dabei ist, sich selbst zu entdecken, findet man das, was sie anbietet, gut. Ich glaube nicht, dass die Politik mehr Transparenz braucht.

Yasmin, 18, studiert Wirtschaftsingenieurwesen

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2012

"TU intern" Mai 2012

  • Online-Inhaltsverzeichnis [7]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - Mai 2012 [8]
  • TU-Projekte zur Langen Nacht der Wissenschaften 2012 [9]
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