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TU Berlin

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Vermischtes

Herrschaft und Architektur

Freitag, 11. Mai 2012

Öffentliche Tagung zu Wohnen, Reisen und Residieren in der Hofhaltung von Orient und Okzident

Forschung an der Kalifenresidenz
Lupe

Schlösser und Paläste, aber auch Juwelen und andere bewegliche Gegenstände, die auf Reisen mitgeführt werden konnten, gehörten in Orient wie Okzident zu Herrschaft und Repräsentation. Wie aber bestimmte das private Wohnen das Regieren und Repräsentieren und wurde dadurch zum „Residieren“? Welchen Stellenwert nahm dies bei der Ausbildung von Herrschaftspraktiken ein, die sich nicht nur im Mitführen beweglicher Objekte manifestieren, sondern oftmals auch ortsfeste, eigens zu diesem Zweck errichtete Architekturen einbeziehen? Die Tagung „Wohnen – Reisen – Residieren. Herrschaftliche Repräsentation zwischen temporärer Hofhaltung und dauerhafter Residenz in Orient und Okzident“, organisiert vom Fachgebiet Historische Bauforschung der TU Berlin, will diese Fragen öffentlich und wissenschaftlich diskutieren. Seit 2006 erforscht das Fachgebiet unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack im syrischen Resafa die räumliche und architektonische Entwicklung der Gesamtanlage von Pilgerstadt und Kalifenresidenz. Doch an westeuropäischen Residenzorten wie Berlin, Potsdam und Wittenberg, ebenfalls Forschungsobjekte des Fachgebiets, stellen sich Fragen zu mobilen und fest verorteten Repräsentationsformen. Auf der Tagung werden Vorträge über „Höfische Mobilien zwischen privater Nutzung und Selbstdarstellung“, „Ritual und Architektur im Islamischen Orient“ oder über „Das Reisen der Dinge“ und andere ins Thema einführen und die Grundlage für Diskussionen mit den beteiligten Kooperationspartnern sowie weiteren internationalen Fachleuten bilden.

Die Tagung findet statt vom 6. bis 8. Juni 2012 im Architekturforum der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, Hörsaal A 053. Sie ist öffentlich bei freiem Eintritt.

www.tu-berlin.de/?id=62496

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2012

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