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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Freitag, 11. Mai 2012

Jörg Fischer
Lupe

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre gut läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

„Was man heute Rap-Musik nennt, hieß früher Stottern und war heilbar …“ Der kleine Gag auf der Website der Band „Handgezapft“ zeigt zumindest, dass Rap und House ihr Stil nicht sind. Sie verspricht vielmehr „Acoustic-Rock vom Feinsten“. Seit einigen Jahren zupft Jörg Fischer bei der Band den Kontrabass – bei Veranstaltungen, auf Festivals, sogar im Fernsehen sind sie schon aufgetreten. „Die Musik – ohne Computer, kein Karaoke, 100 Prozent Livemusik – spielt eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben und verschafft mir einen schönen Ausgleich“, sagt der 55-Jährige – Er ist seit 35 Jahren in der TU-Bibliothek beschäftigt ist, heute, nach Stationen bei den Bauingenieuren und im Bereich Städtebau/Psychologie als Bibliotheksassistent in der Bereichsbibliothek Architektur und Kunstwissenschaften. Nach der Schule hatte er 1977 zunächst im Magazin der TU-Zentralbibliothek angefangen, wurde später nachqualifiziert und ist heute sehr zufrieden mit seiner Bibliotheksarbeit. „Es ist sehr abwechslungsreich, auf der einen Seite Beratung, hinter den Kulissen Bestellungen, Bücher bekleben, kleine Reparaturen.“ Am schönsten ist für Jörg Fischer aber, wenn Studierende zu ihm kommen mit unklaren Angaben, welches Buch sie brauchen, den Autor nicht genau kennen, einen Titel nennen, den es nicht gibt, und er bei der akribischen Recherche dann schließlich fündig wird. Diese Begeisterung für die Arbeit und das Fach hat er offenbar auch auf seine Kinder übertragen, die er immer mal mit an den Arbeitsplatz gebracht hat, die heute Kunstgeschichte studieren und ebenfalls musisch orientiert sind.

Jörg Fischer lernte mit neun Jahren Geige, kam schließlich zu Gitarre und Kontrabass. Er spielt seit Jahrzehnten in Bands, immer in mindestens zwei. Sein zweites Lieblingskind ist derzeit die Band „Jormons Kapell“, die sich der schwedischen Volksmusik verschrieben hat und die gern auch für Veranstaltungen von einem großen schwedischen Möbelhaus gebucht wird oder von der Schwedischen Gemeinde in Berlin, zum Beispiel für das große Mittsommerfest am 22. Juni 2012.Und der musikalische Bibliotheksassistent ist zur Tonerzeugung nicht auf ein mobiles Instrument angewiesen. „Kolossal Vokal“ heißt der gemischte Jazz-und-Pop-Chor, dem der 55-Jährige außerdem regelmäßig seine (Bass-)Stimme leiht. Auch der Chor singt auf Festen und Veranstaltungen in Berlin und anderswo. Zum Beispiel am 1. Mai in Zoo und Tierpark, im Juni zur „Fête de la Musique“ oder sogar im Ausland. Die diesjährige Konzertreise führte nach Utrecht. „Zum Glück habe ich hier im Kollegenkreis der Bibliothek so viel Rückhalt, sodass dieses manchmal recht aufwendige Hobby mit der Arbeit gut zu koordinieren ist.“

www.handgezapft.de/41256.html

www.myspace.com/jormsonskapell

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2012

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