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TU Berlin

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Vermischtes

Arbeitsplatz Uni

Mittwoch, 04. April 2012

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre gut läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Heba Aguib
Lupe

In Ägypten besuchte sie eine deutsche, von Nonnen geleitete Schule. Mit 18 kam sie nach Deutschland, um in München Maschinenbau zu studieren, und promovierte im Anschluss. „Ich wollte unbedingt die Kooperation zwischen Ägypten und Deutschland unterstützen“, sagt Dr.-Ing. Heba Aguib. Seit April letzten Jahres ist die 27-Jährige stellvertretende Geschäftsführerin vom neuen Zentralinstitut TU-Campus El Gouna. Die Ingenieurin wuchs zwischen zwei Kulturen auf. Und das nutzt sie gekonnt in ihrem Job: Sie sieht sich als Brückenglied, weil sie die unterschiedlichen Denk- und Herangehensweisen ihrer Kolleginnen und Kollegen aus beiden Kulturen versteht. An ihren deutschen Kollegen schätzt sie die Zuverlässigkeit und Systematik, mit denen Aufgaben durchdacht und ausgeführt werden. An ihren ägyptischen Kollegen die Flexibiliät, die manchmal zweischneidig sei. Denn was im Deutschen als ein Versprechen aufgefasst wird, kann in der arabischen Sprache lediglich als ein Vorschlag verstanden werden.

Die junge Ägypterin ist froh, einen so schönen Arbeitsplatz zu haben. Den Campus findet sie nicht nur optisch attraktiv: „Wenn man das Gebäude betritt, sieht man, dass man an einer deutschen Uni ist: Räume, Hinweisschilder, Labore und vor allem auch die Bauqualität sind sehr deutsch.“ Auch wenn sie die meiste Zeit in El Gouna arbeitet, wird sie regelmäßig bei Weiterbildungen und Meetings in Berlin sein.
Die größte Herausforderung bei ihrer Arbeit ist gleichzeitig der größte Vorteil: Mit deutschen Standards etwas auf hohem Niveau im akademischen und technologischen Bereich aufzubauen und die Industrie mit der Universität zu vernetzen – sie ist stolz, ein Teil davon zu sein, und glücklich über die Offenheit der TU Berlin für ein Projekt in einem Land, das so anders ist als Deutschland. Auch wenn der Erfolg noch nicht messbar ist, freut sie sich bereits jetzt auf die Ergebnisse des Projekts. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und schwört auf modernen Tanz, den sie als perfekten Ausgleich während ihrer Promotion entdeckte.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

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