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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Freitag, 11. November 2011

Karin König
Karin König
Lupe

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre rund läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

"Ich wollte schon immer etwas Handwerkliches machen", erzählt Karin König, die selbstbewusst Werkstatt und die Maschinen auf dem TU-Severin-Gelände präsentiert. Von ihrem Bruder inspiriert, lernte Karin König in der damaligen DDR Werkzeugmacherin, später folgte ein Fachschulabschluss in Maschinenbau. Nach 20-jähriger Tätigkeit als Ausbilderin bei Bombardier suchte sie eine neue Herausforderung. Im Dezember 1999 wurde sie an der TU Berlin als erste und heute noch einzige Frau im Bereich Metallausbildung eingestellt.

Seitdem bildet die 59-Jährige Industriemechaniker aus, derzeit auch eine Industriemechanikerin. Die Anfänge waren für Karin König nicht ganz einfach. Sie erinnert sich: "Meine erste Lehrlingsgruppe war etwas ,flippig' und schon ein eingespieltes Team. Ich hatte den Eindruck, jeder dachte: Mal sehen, ob sie das packt." Karin König spürte oft die verwunderten Blicke der Männer. "Ich habe mich als Exotin gefühlt. Von Männern, die unsere Räume betraten, wurde ich als Ansprechspartnerin nicht wahrgenommen."

Doch zielstrebig konnte sie sich schon bald den nötigen Respekt verschaffen und ihr Können wurde schnell bei den Kollegen und Lehrlingen anerkannt. Obwohl sie einräumt, etwas direkter und strenger als ihr männlicher Kollege zu sein, liegt ihr das Wohl der Azubis sehr am Herzen. Geduldig betreut sie ihre Übungen, motiviert sie und ist immer offen für Fragen. Sie weiß, dass die Umstellung vom Schulalltag auf eine 39-Stunden Woche einigen schwerfällt. Auch das soziale Miteinander ist ihr wichtig: Neben regelmäßigen Geburtstagsfeiern stärken auch ein Paddelkurs und Bowling-Sessions den Teamgeist. Als Ausbilderin zu arbeiten sei ihr Leben, sagt Karin König, auch arbeite sie gern mit Männern zusammen und möchte es nicht anders, aber: "Ich würde gerne mehr ,Azubinen' haben." Seit Jahren versucht sie daher gemeinsam mit ihren Kollegen, Mädchen für diesen Beruf zu begeistern, und lädt dazu Schulklassen in ihre Werkstätten ein. Auch nach der Arbeit bleibt die Metallexpertin in Bewegung. Sie verreist gern und hat das Inline-Skating für sich entdeckt: Die vierfache Großmutter hat im April 2004 am Berliner Halbmarathon teilgenommen.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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