direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Vermischtes

Universitätsarchiv

Freitag, 14. Oktober 2011

Kolumbus gesucht

Weithin gilt der US-amerikanische Mathematiker Norbert Wiener (1894-1964) als Begründer der Kybernetik als Wissenschaft. 1948 prägte er den Begriff "Cybernetics". Weniger bekannt ist, dass schon 1939 ein deutscher Physiker und Angestellter im Reichspatentamt Berlin eine Richtlinie "Regelungstechnik: Begriffe und Bezeichnungen" veröffentlichte, die 1943 ihre endgültige Fassung erhielt. Dieser Pionier der Regelungstechnik in Deutschland, die man später "Kybernetik" nannte, war Hermann Schmidt (1894-1968). Er hielt seit 1938 an der TH Berlin die weltweit ersten Vorlesungen über Allgemeine Regelungskunde. Im Oktober 1944 - als sich das Ende von Krieg und Hitlerdiktatur abzeichnete - wurde Schmidt auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Regelungstechnik der Technischen Hochschule berufen. Seit 1954 war er wieder Professor ohne Fakultätszugehörigkeit an der TU Berlin. Bis über die Emeritierung hinaus befasste er sich in aller Breite mit diesem Wissensgebiet.

Der Großteil des Schmidt'schen Nachlasses befindet sich im Universitätsarchiv der TU Berlin. Er ist noch weitgehend unerschlossen. Liegt hier vielleicht das neue Eldorado für Wissenschaftshistoriker der Informatik? Im Dezember 1996 übergab die Familie einen Teil des Schmidt-Nachlasses an das Archiv. Im Mai 2007 kamen weitere Akten hinzu. Die in mehr als 20 Kartons lagernden Materialien und Briefwechsel stammen aus allen Lebensabschnitten Schmidts von 1914 bis 1968. Den Hauptanteil aber machen die in 30-jähriger Arbeit entstandenen Forschungsergebnisse, Systematisierungen und Buchprojekte zur Regelungskunde aus. Obgleich das Material unerschlossen ist, gibt es eine grobe Orientierungshilfe, die Hans Jürgen Winter, ein Schmidt-Schüler, anfertigte. Ansonsten sucht dieser noch unentdeckte papierne Kontinent seinen Kolumbus. Hans Christian Förster

Hans Christian Förster / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

Sport

Freitag, 14. Oktober 2011

Silber im Judo — Vierter im Rudern

Laura Vargas-Koch
Laura Vargas-Koch
Lupe

Mitte August kämpften fünf Studierende auf dem größten internationalen Hochschul-Sportwettbewerb, der Universiade in Shenzen (China). Einer der größten Erfolge war die Silbermedaille im Judo für die Studentin der Naturwissenschaft in der Informationsgesellschaft Laura Vargas-Koch. Insgesamt konnte das deutsche Team, dem fünf TU-Studierende angehörten, sich über 14 Medaillen freuen. Nur um 47 Hundertstel verpasste der 23-jährige Leichtgewichtsruderer Linus Lichtschlag, der an der TU Berlin Maschinenbau studiert, die Bronzemedaille bei der Ruder-Weltmeisterschaft im slowenischen Bled. Mit Partner Lars Hartig hielt er im Doppelzweier im Finale bis kurz vorm Ziel den dritten Platz, so waren sie am Ende etwas enttäuscht.

www.adh.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.