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TU Berlin

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Vermischtes

Arbeitsplatz Uni

Freitag, 14. Oktober 2011

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre rund läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Florian Weingarten
Lupe

Locker, freundlich und sportlich wirkt Florian Weingarten. Der 31-Jährige ist Produktdesigner am DAI-Labor der TU Berlin. Das Studium absolvierte er in seiner Heimatstadt Hannover, ein Auslandssemester in Finnland. Zum Studienende hin kam er 2007 nach Berlin. Das DAI-Labor ist eine Forschungseinrichtung, die Agententechnologien im Bereich Smart Services entwickelt. Sogenannte Assistenten, die sich hinter allen Geräten verstecken, arbeiten dabei intelligent und koordiniert zusammen. Im DAI-Labor laufen viele Projekte zum Thema Roboter, mobile Applikationen, Elektromobilität und "vernetztes Heim", die darauf ausgerichtet sind, den Alltag des Menschen zu erleichtern. Florian Weingartens Aufgabe ist es, die technisch komplexen Entwicklungen so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. "Es geht dabei darum, die Komplexität der Forschungsprojekte so weit herunterzubrechen, dass sie für Menschen verständlich und nutzbar werden", betont er. Bereits während seines Produktdesignstudiums spezialisierte er sich auf die Gestaltung von Benutzeroberflächen, die sogenannten User Interfaces. Er ist einer der wenigen Designer am DAI-Labor und arbeitet vor allem mit Informatikern zusammen. "Gut ist es, von Beginn an am Projekt beteiligt zu sein. So versteht man die Vorgänge besser und kann Ideen einbringen. Das ist besser, als am Ende nur noch die Farbe des Produkts zu ändern", sagt er. Als Designer sitzt er an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. "Die meisten Menschen erkennen häufig nicht sofort, was hinter den innovativen Technologien steckt und wofür sie gebraucht werden", sagt er. "Es ist wichtig, Forschung für die Menschen greifbar zu machen." Zum Beispiel darf er auf der weltweit größten Computermesse CeBIT auf mehr als 400 Quadradmetern Standfläche seine Ideen einbringen, um die Forschungsarbeiten vom DAI-Labor zu präsentieren. Wohnszenarien werden dazu zum Beispiel aufgebaut, damit auch Fachfremde die Technik von morgen verstehen. Auch in seiner Freizeit ist Florian Weingarten kreativ, allerdings ohne Computer. "Kochen und Essen sind zum Beispiel meine Hobbys", lacht er. Seiner Figur ist das allerdings nicht anzusehen. Außerdem spielt er in der Band "Uberkid", die er mit anderen noch während der Schulzeit Mitte der Neunziger gründete. "Wir spielen Indie/Alternative Musik", erklärt er und bedauert: "Für regelmäßige Proben fehlt uns aber heute die Zeit. Daher wird gezielter vor Auftritten geprobt."

Özlem Beytas / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

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