direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Vermischtes

Kühne Entwürfe, radikale Ideen

Donnerstag, 14. Juli 2011

Das Architekturmuseum feiert sein 125-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung in der Bauakademie

Lupe

Seit nunmehr 125 Jahren sammelt, bewahrt und präsentiert das Museum der Universität (früher der TH Berlin) Handzeichnungen, Modelle, Lichtpausen, Drucke, Skizzenbücher, Akten und Fotografien bedeutender Baumeister, Archäologen, Maler und Zeichner. Anlässlich der Gründung des ersten deutschen Architekturmuseums vor 125 Jahren zeigt das Museum die Ausstellung "Architekturbilder. 125 Jahre Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin" in der Bauakademie in Berlin, die am 1. Juni 2011 im Beisein von TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach und dem Architekten Prof. Hans Kollhoff (Internationale Bauakademie) eröffnet worden ist.

Ob Otto Kohtz’ kühner Entwurf für das Reichshaus am Königsplatz in Berlin von 1921, Ludwig Scheurers spektakuläre wie radikale Idee für die Umgestaltung der Straße Unter den Linden zu einer zehnspurigen Magistrale aus dem Jahr 1925 oder der Flockprint der Installation "pre.text/vor.wand" von Jürgen Mayer H. für das San Francisco Museum of Modern Art - die Zeichnungen, Pläne und Drucke dieser Architekten sind alle im Besitz des Architekturmuseums. Nach 125 Jahren kehrt es für drei Monate dorthin zurück, wo die Idee zu seiner Gründung geboren wurde: in die Bauakademie am Schinkelplatz. Dort zeigt das Museum 125 seiner Meisterwerke von überwiegend preußischen Architekten des 19. und 20. Jahrhunderts als Faksimiles von höchster Qualität unter anderem zu den Themen Konstruktion und Stadtplanung, Architektur und Geschichte, Architektur und Ornament, Rezeption der italienischen Renaissance und orientalischer Baukunst sowie städtebauliche Wettbewerbe.

Ausstellung im Architekturmuseum
Die Ausstellung zeigt viele unveröffentlichte Entwürfe und Ideen bekannter Baumeister
Lupe

1886 aus älteren Sammlungen der Bauakademie hervorgegangen und unter einem Dach mit dem Beuth-Schinkel-Museum geführt, umfasst der Gesamtbestand des Museums heute etwa 160 000 Objekte - darunter Zeichnungen von Karl Friedrich Schinkel, Carl Gotthard Langhans, Friedrich August Stüler, Martin Gropius und Hans Scharoun. "Die enormen Bestände dieses ersten deutschen Architekturmuseums stellen heute ein baukünstlerisches und ingenieurtechnisches Gedächtnis dar, dessen Reichtum und Vielfalt seinesgleichen sucht", sagt Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums, das seit 1972 zur Universitätsbibliothek gehört. Zu den besonderen Schätzen zählen die Nachlässe von Alfred Messel (1853-1909), Hans Poelzig (1869-1936) und Hermann Jansen (1869-1945).

Eine wichtige Zäsur in der Geschichte der Sammlung ist das Jahr 2006. Mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnte die systematische digitale Bilderfassung des Gesamtbestandes begonnen werden. Nach fünf Jahren ist der Löwenanteil inventarisiert und digitalisiert. Durch diese weltweit einzigartige Digitalisierungskampagne ist ein Museum des 21. Jahrhunderts entstanden, das seine Sammlung vorbehaltlos über das Internet der Forschung und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Die Ausstellung

Die Ausstellung wird von der Internationalen Bauakademie Berlin e. V. unterstützt, die sich seit 2002 für den Wiederaufbau des Gebäudes engagiert. Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums der TU Berlin, gehört dem Vorstand der Internationalen Bauakademie an.

Öffnungszeiten: bis 30. September 2011, täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin, Musterraum, Eintritt: 4 Euro.

Katalog zur Ausstellung: Architekturbilder. 125 Jahre Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin, 168 S., 19,80 Euro (17 Euro in der Ausstellung), Kiel: Verlag Ludwig 2011, ISBN: 978-3-86935-136-0

sn / Quelle: "TU intern", 7/2011

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.