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TU Berlin

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Vermischtes

Arbeitsplatz Uni

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre rund läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Petra Seip
Lupe

In dieser Cafeteria scheint die Sonne, auch im Winter. Schließlich arbeitet Petra Seip (50) seit 1989 im Mathe-Café. Ihr Markenzeichen ist gute Laune: "Hey, Sonnenschein", "Langer" und "Löckchen" hört man sie rufen, wenn sie einen kennt. Menschen, die ihr bekannt sind, haben bei ihr stets einen Spitznamen. Gerne fragt sie, wie es einem geht oder warum man sich nicht blicken lässt, manchmal gibt es auch eine Umarmung. Ungewöhnlich ist das schon, doch typisch für Petra Seip. Ein kleines, aber herzliches Wesen. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn, der Ende zwanzig ist. Mit ihrem Mann besucht sie gern Sportveranstaltungen wie Eishockey, Basketball und Fußball. "Ich treibe keinen Sport, ich bin Zuschauerin", schmunzelt sie. Nicht die Mannschaft ist ihr wichtig, sondern der Spaß.

Sie ist gelernte Köchin, hat zuvor auch in der Kantine des Mathematikgebäudes im neunten Stock gearbeitet. Im Anschluss an einige Jahre Elternzeit fing sie 1989 im Mathe-Café an. "Die Kollegen sind sehr herzlich", sagt sie und führt fort: "Hier fühle ich mich wohl, sonst würde man doch nicht all die Jahre bleiben."

In dieser Cafeteria wird das Personal nicht gewechselt. Wer einmal kommt, der bleibt auch, wie in einem Familienbetrieb. Sechs Personen arbeiten hier schon seit mehr als fünfzehn Jahren zusammen, so sind sie ein eingespieltes Team. Die Aufgaben sind nicht fest aufgeteilt, jeder packt dort mit an, wo es nötig ist - so auch Petra Seip. Mal steht sie an der Kasse, mal wischt sie Tische ab und manchmal belegt sie Brötchen. Nur kochen muss sie hier nicht, das macht der indische Chef. Natürlich stehen dann auch indische Gerichte auf der Tageskarte mit viel Curry und Reis. Im Winter wird hier auch Yogi-Tee verkauft.

Zum fünfzigsten Geburtstag von Petra Seip, gab es eine Überraschungsparty, die Cafeteria war mit Ballons und bunten Girlanden geschmückt. Lachend sagt sie: "Die Babsi war das, die Kollegin kommt immer auf verrückte Ideen. Babsi hat auch zur WM das Mathe-Café mit Fahnen geschmückt." Fragt man Petra Seip was ihr am meisten gefällt, erzählt sie fröhlich: "Zwischen all den jungen Menschen bleibt man jung." Das Gespräch mit Petra Seip findet in ihrer Mittagspause statt. Natürlich sitzen wir draußen in der Sonne und trinken Kaffee.

Özlem Beytas / Quelle: "TU intern", 7/2011

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