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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Freitag, 17. Juni 2011

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre rund läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Doris Fähndrich
Doris Fähndrich
Lupe

Mit einer Empfehlung der Berufsberatung fing alles an. "Ich war gut in Mathe, wusste aber nicht, was ich nach dem Abitur machen wollte", erinnert sich Doris Fähndrich. Der Vorschlag, mathematisch-technische Assistentin zu werden, klang vielversprechend. 1968 startete sie ihre Ausbildung an der TU Berlin - und blieb bis heute.

Am Rechnerinstitut lernte sie unter anderem Programmieren, im Hörsaal die mathematische Theorie. "Hätte man damals schon Informatik studieren können, wäre das auch etwas für mich gewesen", meint die heute 62-Jährige rückblickend.

Doch auch ohne Studium führte ihr Weg in den Siebzigerjahren zum neu gegründeten Fachbereich Informatik, wo sie in der Forschungsgruppe "Programmiersprache und Compiler 2" arbeitete, die später zur Forschungsgruppe Softwaretechnik weiterentwickelt wurde. Bis heute gehört Doris Fähndrich zum Team und hat in über 40 Berufsjahren die wichtigsten technischen Entwicklungen hautnah mitbekommen: "Als ich angefangen habe, programmierte man noch mit Lochkarten, was heute unvorstellbar ist. Ich kann mich auch noch gut an die ersten Mails in den Achtzigerjahren erinnern oder an die Entwicklung der Datenspeicherung. Erst hatten wir große Bänder mit sehr kleinem Datenvolumen, heute haben wir kleine USB-Sticks, auf die unwahrscheinlich viele Daten passen."

Neben der Arbeit an verschiedenen Projekten und der Organisation von Tagungen wie zum Beispiel der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, "Informatik 2011", pflegt Doris Fähndrich seit Anfang der Neunzigerjahre nicht nur die Webseiten des Instituts, sondern nach der Zusammenlegung der Fachbereiche Informatik und Elektrotechnik 2001 auch die Seiten der ganzen Fakultät. Zudem engagiert sie sich in der Gremienarbeit. "Das ist sicherlich geprägt durch die bewegte Zeit der Achtundsechziger, die ich aber nur am Rande erlebt habe", sagt sie. 18 Jahre lang war sie als Vertreterin der "Sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" im Fakultätsrat tätig und kümmert sich bis heute als Vorstand um die Fakultätswahlen.

In spätestens drei Jahren muss diesen Job jemand anders übernehmen, denn dann heißt es Abschied nehmen. Doris Fähndrich hat bereits Pläne: "Ich sehe meinen Schrebergarten zurzeit nicht oft, wenn ich in Rente bin, widme ich ihm mehr Zeit." Auflerdem wandert sie und ist im Bowlingverein aktiv - nicht die einzigen Hobbys, die sie rund ums Jahr begleiten. "Im Laufe des Sommers mache ich rund 600 Gläschen Marmelade ein, die ich auf dem Lichtenrader Lichtermarkt für einen guten Zweck verkaufe." Oft sammelt sie dafür Babygläschen unter den Kollegen. "In den letzten 30 Jahren sind ganz schön viele zusammengekommen."

Cathrin Becker / Quelle: "TU intern", 6/2011

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