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TU Berlin

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Vermischtes

Arbeitsplatz Uni

Dienstag, 05. April 2011

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre rund läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Christine Koll
Lupe

Die vergangenen sechs Jahre hatten es in sich für Christine Koll. 2005, da ist sie 57 Jahre alt, stellt sie sich noch einmal einer neuen Herausforderung an der TU Berlin, dem Arbeitsplatz, an dem 1971 ihre berufliche Laufbahn begann. Sie entschließt sich, das Angebot, als Sekretärin am Fachgebiet Systemdynamik und Reibungsphysik zu arbeiten, anzunehmen. Sie ist technische Zeichnerin, und in diesem Beruf hat sie an der Universität bisher gearbeitet, aber eine Perspektive gibt es für sie in diesem Beruf nicht mehr, seit ihre Stelle ein Jahr zuvor „KW“ gesetzt wurde. „Es war nicht mein Traum, einmal Sekretärin zu sein, aber als ich begann, mich in die neue Aufgabe hineinzuarbeiten, wurde es von Tag zu Tag interessanter.“ Sie frischt ihr Englisch auf, lernt ein wenig Chinesisch, kniet sich in die Verwaltungsabläufe hinein und genießt den Kontakt zu Studierenden und zu Menschen aus aller Herren Länder, die an das Fachgebiet kommen. Ähnlich umwälzend war für Christine Koll schon einmal das Jahr 1992. „Bis dato war noch alles per Hand gezeichnet worden, nun begann die Digitalisierung des technischen Zeichnens“, sagt sie. So herausfordernd das Umlernen war, bedeutete es doch den Abschied von einem Handwerk, das sie seit 1971 ausgeübt hatte, zuerst am TU-Institut für Werkstoffkunde, später am Institut für Luft- und Raumfahrt. Was sie besonders freut beim Blick zurück auf eine schnelllebige Zeit, ist, dass sie an drei wissenschaftlichen Publikationen mitarbeiten konnte. Die jüngste erschien 2009. „Für den Professor war es praktisch, eine Sekretärin zu haben, die für ihn die technischen Zeichnungen ausführt, und mir hat es Spaß gemacht, am Computer wieder einmal zu zeichnen.“ Außerdem gebe die Arbeit an einem Buch ihr das Gefühl, dass etwas bleibe. Denn erst kürzlich wurde ihr bewusst, dass 40 Jahre Berufsleben hinter ihr liegen. Lebensbejahend, wie sie ist, hofft sie auch nach der Berentung 2013 auf ein neues Abenteuer.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 4/2011

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