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TU Berlin

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Das Allerletzte

Donnerstag, 17. Februar 2011

CO2 ist CO2

Ein neuer Skandal um das Geldverdienen mit virtuellen Produkten erschütterte im Januar die Welt. Diesmal ist der Handel mit Emissionsrechten betroffen. Eine durchaus positive Einrichtung, die die Weltwirtschaft klimatauglich regulieren soll. Bereits seit fünf Jahren zahlen Unternehmen in ganz Europa dafür, dass sie klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft blasen. Sie müssen Verschmutzungsrechte kaufen. Hacker hatten sich nun Zugang verschafft zu den Daten von Emissionsrechte-Inhabern und ihnen diese geklaut, wie im Wirtschaftsteil großer Nachrichtenmagazine wie „Financial Times“, „DIE ZEIT“ und „VDI-nachrichten“ zu lesen war:
Insgesamt kamen zwei Millionen Zertifikate im Wert von vielen Millionen Euro weg, unter anderem in Tschechien und Österreich! Nun ist das eine geringe Summe im Vergleich zu den rund 89 Milliarden Euro, die die sechs Milliarden im europäischen Emissionshandelssystem kursierenden Emissionsberechtigungen für Kohlendioxid wert sind, koordiniert von der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) in Potsdam. Doch zunächst war der Handel für mehrere Tage lahmgelegt. Die EU-Kommission stoppte den europäischen Emissionsrechtehandel, nachdem an vielen Börsen tagelang keinerlei Transaktionen mehr möglich waren, weil sie sicherheitstechnisch nachgerüstet werden mussten. Kunden, die die gestohlenen Papiere gutgläubig kauften, sollen indes auch über sie verfügen können. Wenn sich die Täter nicht ermitteln ließen, blieben die Betroffenen auf den Schäden sitzen, berichtet „DIE ZEIT“. Dem Klima wird es egal sein, CO2 ist CO2.

pp / Quelle: "TU intern", 2/2011

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