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Die vor uns flogen – 100 Jahre Akaflieg

Donnerstag, 20. Januar 2011

Die "Akaflieger" geben auch Flugstunden
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Im November 2010 feierte die studentische Gruppe Akaflieg ihr 100-jähriges Bestehen. Seit den ersten Treffen 1910 fanden die Studierenden mit Mut, Organisationsgeschick und Präzisionswillen immer wieder Wege, Segel- und Motorflugzeuge zu bauen und mit ihnen abzuheben. Auch politische Einflüsse prägten zeitweise das Vereinsleben. Akaflieg zählt derzeit 33 Mitglieder und betreibt fünf eigene Flugzeuge, die auf dem Flugplatz Kammermark in der Prignitz beheimatet sind. 1910 fanden die ersten Treffen statt und die Gruppe konstruierte ihren ersten Gleitdoppeldecker, mit dem sie in Bork bei Beelitz diverse Probeflüge unternahm. Ihre 100-jährige Geschichte ist geprägt von Erfolgen und Bruchlandungen, großen Aufträgen und finanziellen Engpässen, von Niedergängen und Neugründungen. Wichtige Eckpunkte sind beispielsweise die Neugründung nach dem Ersten Weltkrieg 1921, die Einrichtung der Lehrstühle für Flugzeugbau und Luftfahrzeugführung 1956 an der TU Berlin und die Betriebsaufnahme des aktuellen Flugplatzes in Kammermark in der Prignitz 1994. Akaflieger Prof. Hans Joachim Wefeld gedenkt in seinem Buch „Die vor uns flogen“ von 1998 jenen Akaflieg-Piloten, die beim Fliegen ihr Leben ließen, und erzählt ihre Geschichten (Akaflieg-Schriftenreihe).

jb / Quelle: "TU intern", 1/2011

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