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Das Allerletzte

Donnerstag, 20. Januar 2011

Öffentliches Ärgernis

Sex auf dem Campus. 19 Prozent aller Studierenden haben „es“ nach Recherchen des Studentenmagazins „unicum“ schon ausprobiert. In Gedanken aber noch viel mehr. Immerhin 70 Prozent könnten es sich vorstellen. Der Winter ist vielleicht nicht die richtige Jahreszeit dafür, aber, so weist die unter 1500 Studierenden durchgeführte Umfrage aus, der interaktive Verkehr findet ohnehin eher innerhalb von vier Wänden statt, die doch eigentlich der geistigen Erbauung dienen sollen. Immerhin fragen sich viele: „Ist das denn erlaubt?“ Müssen die „Delinquenten“ wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses einen Platzverweis, eine Verwarnung oder eine Anzeige fürchten, wenn ihre Gedanken um diese natürlichen Vorgänge kreisen und nach Umsetzung verlangen? Doch dienen gewisse Experimente nicht auch der Freiheit von Forschung und Lehre? Wendet man den Blick nach Österreich, konnte man dieser Tage lesen, dass ohne großes Lamentieren in Wiener Laboren eine Lanze für die Sexualität gebrochen wurde. Eine Biochemikerin brachte den bisher als asexuell geltenden Trichoderma reesei dazu, sich sexuell fortzupflanzen; im Labor und vor ihren Augen. Einen Platzverweis müssen aber weder Trichoderma reesei noch die Forscherin befürchten. Im Gegenteil. Sie erhielt dafür sogar einen Preis. Er, ein Schimmelpilz, vermehrte sich erfolgreich. Im braven Deutschland dagegen scheinen sich die Uniangehörigen noch etwas zu zieren. Sex an der Uni wird von 24 Prozent der Befragten konsequent abgelehnt.

pp / Quelle: "TU intern", 1/2011

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