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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Donnerstag, 20. Januar 2011

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre rund läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Christiane Schwirner
Lupe

„Grübelnd sinn ich: Ach, nur schreibend bin ich …“ Schon in der Schule hat Christiane Schwirner gern geschrieben, vor allem Tagebücher. Früh hat sie sich mit Philosophischem und Spirituellem befasst. Es war ihre Mutter, die ihr Arthur Schopenhauer und Rudolf Steiner nahegebracht hat. Nun ist ihr erster Gedichtband „Falter am Eismond“ erschienen, der ein lyrisches Werk aus drei Jahrzehnten umfasst.

Dabei ist das Dichten nur ihre „Nebentätigkeit“. Im Hauptberuf ist Christiane Schwirner Sekretärin an der TU Berlin. Bereits seit 1991 ist die Niedersächsin aus Celle an der Universität tätig; zuerst in der Soziologie, dann in der Informatik. Vor drei Jahren kam sie dann zu Professor Manfred H. Wagner ins Institut für Polymertechnik. Obwohl Dichten ihre favorisierte Beschäftigung ist, liebt sie auch ihren Beruf: „Die Arbeit im Sekretariat ist schon sehr vielseitig geworden“, sagt sie. „Wir haben in unserem Fachgebiet viele internationale Stipendiaten und ich bin froh, meine Englischkenntnisse häufiger anwenden zu können; die Fachbibliothek muss betreut werden und vieles mehr.“

Ihr Leben, ihre Eindrücke, ihre menschlichen Beziehungen, alles verarbeitet Christiane Schwirner in ihren bildhaft-poetischen Versen. Der Gedichtband „Falter am Eismond“ enthält Lyrisches aus vielen Bereichen, besonders aber Naturbetrachtungen, Liebesgedichte und Spirituelles. „Ich glaube an die Wiedergeburt“, sagt Christiane Schwirner, „denn Gott ist nicht ungerecht. Ein Leben reicht nun mal nicht aus, um alles zu lernen.“

Kreativ ist die Autorin allerdings auch auf anderen Ebenen. Sie näht, strickt, fotografiert, erfindet Reime für ihr Enkelkind und klebt Collagen. Das Letztere übrigens so schön, dass der Verlag eine Schmetterlingscollage von ihr gleich als Titelbild für ihren Gedichtband genommen hat. Derzeit arbeitet sie in ihrer Freizeit – „Ich bin Nachtschreiberin“ – an ihrem zweiten Gedichtband. Und wenn sie in einigen Jahren in den Ruhestand geht, wird Christiane Schwirner sich sicherlich nicht langweilen. „Dann wird vielleicht auch mal ein Roman draus.“

pp / Quelle: "TU intern", 1/2011

Christiane Schwirner, Falter am Eismond, Asaro Verlag, ISBN: 978-3-941930-30-8

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