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TU Berlin

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Das Allerletzte

Montag, 14. Juni 2010

Ein Herz für Roboter

Roboter saugen Staub, bauen Autos, spielen Fußball und räumen Minen. Sie haben keine Angst. Sie handeln emotionslos und sind daher zum Kuscheln leider ungeeignet. Versuchsweise werden sie in Japan aber dennoch bereits zur Betreuung älterer Menschen eingesetzt. Das war Grund genug für den britischen Roboter- Experten Noel Sharkey, schon 2008 ethische Regeln für den Umgang mit Robotern zu fordern. Überall auf der Welt arbeiten Forscher inzwischen daran, die Blechkameraden immer weiter zu verfeinern, ihnen fließende Bewegungen zu ermöglichen. So auch das große EU-Forschungsprojekt "Eccerobot". Insgesamt wird versucht, die metallenen Helferlein mit den Raffinessen der Natur auszustatten, die Lebewesen aus Fleisch und Blut zur Verfügung stehen. Leider klappt das nicht mit den Emotionen. Das heißt aber nicht, dass echte Gefühle den Robotern nicht trotzdem unterstellt werden. In dem Stephen-Spielberg-Film "A. I. – Künstliche Intelligenz" rührte der kleine Roboter "David" Millionen Menschen auf der ganzen Welt zu Tränen, weil er so sehnlichst wünschte, ein richtiger Junge zu sein. Doch nun wurde endlich reagiert: Es waren die herzensguten Holländer, die als Erste ein Herz für einsame und verstoßene Roboter zeigten. Kunststudierende aus Utrecht richteten ein Auffangzentrum für die intelligenten Maschinen ein. "Eine immer größer werdende Problemgruppe", wie sie meinten. Ihr erster "Patient": ein verstoßener Spielzeugroboter, dem sie ein gefühlvolles Weihnachtsfest ausrichteten. Unbedingt nachahmenswert!

pp / Quelle: "TU intern", 6/2010

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