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TU Berlin

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Buchtipp

Montag, 14. Juni 2010

TU intern fragt Menschen in der Uni, was sie empfehlen würden. Gökan Dumlupinar, 27, studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin.

Gökan Dumlupinar
Lupe

In seinem Roman "Martin Eden" beschreibt der berühmte Verfasser vieler Abenteuerromane Jack London die Geschichte des ungebildeten Martin Eden, der Ende des 19. Jahrhunderts in London lebt und sich um die Liebe von Ruth, einem Mädchen aus der gehobenen Gesellschaftsschicht, bemüht. Durch das Erlangen von Bildung und Respekt versucht er, die Zuneigung von Ruth zu gewinnen. Seine Mittellosigkeit lässt es jedoch nicht zu, dass er sich Schule oder Lehrer leisten kann. Mit dreizehn Jahren arbeitet er als Matrose und eignet sich das Lesen und Schreiben auf hoher See an. Das befähigt ihn, seine Erfahrungen und Eindrücke ebenso wie die anderer Personen niederzuschreiben. Diese Kurzgeschichten geben Einblicke in eine gesellschaftliche Schicht, die von Ruth, ihren Eltern und deren sozialem Umfeld verpönt wird. Er möchte aber gern sein Leben und seine Bildung durch seine Kurzgeschichten finanzieren. Aber gesellschaftliche Barrieren verhindern, dass er als angesehener Schriftsteller gewürdigt wird. Aber Martin Eden gibt nicht auf – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Der Durchbruch gelingt ihm, als eine Zeitung sich bereit erklärt, seine Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Erstmals verdient er mit seinen Schriften Geld. Der finanzielle Gewinn verschafft ihm Ansehen und Aufmerksamkeit, auch von seiner großen Liebe Ruth. Das Ende dieser Geschichte ist allerdings kein einfaches Happy End, aber auch kein Trennungsdrama. Mehr sei hier nicht verraten. Besonders spannend an dem Buch ist, dass der Autor Erkenntnisse gewinnt und sie dem Leser und der Leserin zugänglich macht, die weit über eine Liebesgeschichte hinausgehen. Der zum Teil autobiografische Roman erschien erstmals 1909.

Quelle: "TU intern", 6/2010

Jack London: Martin Eden, Olms-Verlag 2008, Nachdruck der Ausgabe, Berlin 1927, ISBN-13: 978-3487136158

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