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TU Berlin

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Vermischtes

Gute Aussichten

Montag, 19. April 2010

Warum Mädchen Naturwissenschaften und Technik studieren

Dass Frauen und Mädchen weniger Interesse für Berufe in Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften (MINT) haben, ist kein Naturgesetz. Das haben inzwischen diverse Studien nachgewiesen. Woran liegt es also, dass Mädchen nach wie vor diese Fächer eher selten studieren? Was kann den weiblichen Nachwuchs motivieren, in die vermeintlichen "Männerdomänen" einzudringen, um später selbst Rollenvorbilder für die nächste Generation zu sein? Der nationale Pakt zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien soll das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. Der Pakt ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung". Was junge Frauen bewegt, an der TU Berlin ein technisch-naturwissenschaftliches Fach zu studieren, hat TU intern auf dem Campus erfragt.

Olla Afaneh studiert im 9. Semester Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Informations- und Kommunikationssysteme

Olla Afaneh
Lupe

Frauenvorbilder hatte ich eigentlich nicht konkret. Mir war eher wichtig, dass ich nicht Betriebswirtschaft allein studiere. Mir wurde dann auch geraten, etwas mit Ingenieurwissenschaften zu studieren, weil das gute Zukunftsaussichten hat. Ein Professor von der Humboldt-Uni hat dann mit seinem Rat, diesen Ausgleich mit den Ingenieurwissenschaften zu suchen, den entscheidenden Anstoß geliefert.

Arzu Özipek studiert im 9. Semester Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Maschinenbau

Arzu Özipek
Lupe

Ich weiß gar nicht mehr, warum ich das eigentlich genau studiert habe. Ich hatte aber Interesse an BWL, wollte das aber nicht als Einzelfach studieren. Die Idee war dann, das mit einem technischen Fach zu kombinieren. Direkte Rollenvorbilder hatte ich eigentlich nicht. Aber eine gute Freundin hat mit mir zusammen angefangen und so konnten wir uns gegenseitig bestärken, das Richtige zu tun. Insbesondere, als wir mitbekommen haben, dass der Anteil der Männer so hoch ist. Das war uns vorher gar nicht so klar. Wir hatten uns darüber keine Gedanken gemacht.

Dipl.-Ing. Anja Hanßke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Energie- und Anlagentechnik

Anja Hanßke
Lupe

Ich habe in der Schule sehr gern Mathematik und Physik gemacht, hatte dort sehr gute Noten. Durch meinen Bruder und meinen Vater hatte ich auch immer viel mit Technik zu tun, mein Vater war selbst im Ingenieurbereich tätig. Ich selbst habe dann Energie- und Verfahrenstechnik studiert. Natürlich möchte ich auch Vorbild für andere Mädchen sein. Das ist für uns auch Grund, als Institut jedes Jahr beim Girls’ Day mitzumachen.

Natalie Holtschulte studiert Energie- und Prozesstechnik im 4. Semester

Natalie Holtschult
Lupe

Vorbilder gibt es für mich zwar eigentlich keine. Ich habe mich aber informiert und mir gedacht, dass die Ingenieurwissenschaften auch zukunftsträchtig sind, dass es auf jeden Fall keine brotlose Kunst ist. Meine Familie hat mich dann auch sehr bestärkt, es ruhig zu versuchen. Das Studium ist zwar ziemlich schwierig, aber diese Schwierigkeiten hat, glaube ich, jeder, unabhängig vom Geschlecht.

Susanne Röhl studiert Energie- und Prozesstechnik im 4. Semester

Susanne Röhl
Lupe

Ich habe das Fach gewählt, weil ich Naturwissenschaften und Technik allgemein interessant fand. Ich hatte Mathematik und Physik als Leistungskurs, das machte mir Spaß. Ein weibliches Vorbild hatte ich nicht, denn schon in der Schule waren wir nur drei Mädchen im Leistungskurs. Ich dachte mir, ich probiere das jetzt aus, und wenn es klappt, klappt’s. Man weiß ja schon, dass die Abbrecherquoten ziemlich hoch sind. Das hat mich aber nicht abgeschreckt. Meine Eltern haben mich da auch sehr unterstützt.

Friederike Wolter studiert Maschinenbau im 1. Semester

Friederike Wolter
Lupe

Schon in der Schule war ich an Mathe und Physik interessiert. Es fiel mir auch leicht. Dann habe ich schon während der Schulzeit und nach dem Abi ein paar Praktika in der Richtung gemacht. Ich denke, dass ich durch das Studium das erreiche, was ich später machen möchte, beziehungsweise dass mir viele Möglichkeiten offenstehen. Meine Eltern haben mich sehr bestärkt, etwas Technisches zu machen. Meine Mutter hat auch schon an der TU Berlin studiert. Bei der Studienberatung habe ich außerdem einen Test gemacht, bei dem auch herauskam, dass das zu mir passt.

Quelle: "TU intern", 4/2010

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