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TU Berlin

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Vermischtes

Geschenke der Amerikaner

Montag, 18. Mai 2009

Das Architekturerbe der alliierten Präsenz in West-Berlin

Beispiele aus der Ausstellung: das Universitätsklinikum Benjamin Franklin
Beispiele aus der Ausstellung: das Universitätsklinikum Benjamin Franklin
Lupe

Noch bis zum 30. Juni zeigen die TU Berlin und die Studentendorf Berlin-Schlachtensee eG im Amerika Haus die Fotoausstellung "Geschenke der Amerikaner - Das Architekturerbe der alliierten Präsenz in West-Berlin". Anlass sind neben dem 60. Jahrestag der Berliner Luftbrücke und der Beendigung der Blockade auch die Jubiläen "60 Jahre FU Berlin" und "50 Jahre Studentendorf Schlachtensee". Initiiert wurde die Ausstellung von der Architekturfotografin Mila Hacke, die auch das Projekt leitet.

Haus der Kulturen der Welt
Beispiel aus der Ausstellung: Haus der Kulturen der Welt
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Die US-Amerikaner hatten mit ihren zahlreich gestifteten Kulturbauten in Berlin ihre Verbundenheit mit der Stadt "als Schaufenster des Westens" manifestiert sowie wichtige Funktionen ihrer Verwaltung in ihrem Sektor untergebracht. Die vielen von der amerikanischen Besatzungsmacht, US-Stiftungen, aber auch von Privatpersonen finanzierten Gebäude hatten für die Berliner und die noch junge Demokratie im Kalten Krieg eine hohe Symbolkraft. Diese Bauten der 1950er-Jahre sind durch denkmalgerechte Sanierungen in den letzten Jahren wieder stärker in den öffentlichen Fokus gerückt und werden zunehmend als bedeutende Architekturen und Teil der eigenen Geschichte wahrgenommen.

In den Architekturfotografien von Mila Hacke werden Gebäude wie die Amerika-Gedenkbibliothek, die heute vom Haus der Kulturen der Welt genutzte Kongresshalle sowie die von den Amerikanern in Berlin selbst genutzten Einrichtungen wie das RIAS-Rundfunkgebäude oder die Siedlung "American Community" am Hüttenweg mit dem Outpost-Theater und der US-Army-Chapel gezeigt. Für das Projekt recherchiert Mila Hacke seit 2005 vor Ort und in Archiven. Mit einer Großformatkamera setzte die Architektin die bekannten und weniger bekannten Bauten in Szene, sodass die Strahlkraft aus ihrer Entstehungszeit wieder spürbar wird.

Zeithistorische Archivfotos, Luftaufnahmen und Planmaterial sowie eine Hörstation mit RIAS-Originaltönen geben dem Besucher zudem einen lebhaften Einblick in das damalige Zeitgeschehen. Der kulturelle Austausch und der Alltag mit den Westmächten bleibt bis heute durch Volksfeste, Paraden, Kinos, Discos, Radiosender und Kulturangebote in lebhafter Erinnerung. Neben anderen Sponsoren wird die Veranstaltung von der Gesellschaft von Freunden  der TU Berlin e.V. unterstützt.

pp / Quelle: "TU intern", 5/2009

Amerika Haus, Hardenbergstraße 21-24, 10623 Berlin
www.geschenke-der-amerikaner.de

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