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TU Berlin

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Buchtipp

Montag, 18. Mai 2009

TU intern fragt Menschen in der Uni, was sie empfehlen würden. Ulrike Friedrich ist Pressereferentin im TU-Referat für Presse und Information und Spezialistin für TYPO3.

Lupe

Emily Laing aus Rotherhithe ist ein Londoner Waisenkind. Dass sie kein gewöhnliches Waisenkind ist, merkt sie, als eine Ratte sie anspricht und bittet, auf das Mädchen Mara aufzupassen. Doch kurz darauf wird Mara entführt. Zusammen mit ihrer Freundin Aurora Fitzrovia, dem Elfen Maurice Micklewhite und dem Alchimisten Mortimer Wittgenstein begibt sich Emily mutig auf die Suche nach der Kleinen, die in die "uralte Metropole" unterhalb Londons verschleppt wurde. Der Autor Christoph Marzi zeichnet ein fantastisches Bild einer "Stadt unter der Stadt", deren Zugänge in den U-Bahn-Tunneln der Londoner "Tube" verborgen sind und die von Elfen, Rabenmenschen, Irrlichtern, Lyrik rezitierenden steinernen Rittern und allerlei anderen Fabelwesen bevölkert ist.

Londonkenner und Literaturliebhaber werden Marzis geschickt versteckte Anspielungen zu schätzen wissen, die von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" über John Miltons "Verlorenes Paradies" bis hin zu Werken von Charles Dickens reichen und auch historisch verbürgten Ereignissen wie den Jack-the-Ripper-Morden von 1888 neue Bedeutung verleihen. Beinahe nebenbei wird dabei die Geschichte des gefallenen Engels Lucifer neu interpretiert. "Lycidas" wurde 2005 mit dem deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

Inzwischen ist aus dem Werk eine Trilogie geworden: In "Lilith" und "Lumen" wird die Geschichte von Emily Laing und ihren Freunden weitererzählt.

Quelle: "TU intern", 5/2009

Christoph Marzi: Lycidas, Heyne-Verlag 2004, ISBN 978-3453530065

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