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Frachter des Mittelalters

Montag, 17. November 2008

500 Jahre alte Hanse-Kogge mithilfe von TU-Ingenieuren nachgebaut

Die "Lisa von Lübeck" wird heute für touristische Zwecke genutzt
Die "Lisa von Lübeck" wird heute für touristische Zwecke genutzt
Lupe

Ein schweres Mädchen, die "Lisa von Lübeck". Sie wiegt 200 Tonnen. Allerdings ist sie auch rund zehn Meter breit und 36 Meter lang. “Lisa von Lübeck“ ist die Rekonstruktion eines alten "Frachters", der vor mehr als 500 Jahren die Wirtschaft der Hansestädte ankurbelte - eine echte Hanse-Kogge. In fünfjähriger Bauzeit wurde das dreimastige Schiff von rund 350 Menschen rekonstruiert. Als Vorlage dienten zunächst nur ein Bild sowie die Beschreibungen zeitgenössischer Chronisten. Das war aber den Ingenieuren der TU Berlin, die ebenfalls beteiligt waren, nicht genau genug. Unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Brandt vom Institut für Schiffs- und Meerestechnik, entwickelten sie die ersten Bau- und Linienpläne für den Nachbau. Um einen möglichst originalgetreuen Nachbau zu ermöglichen, werteten sie Daten von historischen Schiffsrümpfen aus, die in den letzten 1000 Jahren gefunden worden waren. Das Schiff gehört dem Verein Weltkulturgut Lübeck e.V. und hat seinen Heimathafen im Lübecker Museumshafen an der Trave. Es wird auch zu touristischen Zwecken eingesetzt.

pp / Quelle: "TU intern", 11/2008

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