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Das Allerletzte

Freitag, 15. Februar 2008

Von Sport, Geld und Kinderliebe

Sieh einer die kinderlieben Amerikaner an: Natürlich will man Kinder, aber nicht gerade von jungen Studentinnen. Schon gar nicht von welchen, auf die die Universität in sportlicher Hinsicht setzt. Knietief, so berichtet der Chronicle for Higher Education über eine diesbezügliche Podiumsdiskussion, stünde so mancher Sportbeauftragte in solchen Fällen in einem Sumpf rechtlicher, ethischer oder medizinischer Probleme und Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gäbe. So eine Schwangerschaft sei eine ernste Bedrohung für das Team. Was sollten zum Beispiel Trainer und Sportkameradinnen tun, wenn sie erkennen, die Sportlerin ist schwanger, aber sie will es nicht zugeben? Wenn eine Kameradin - vor allem in den Kontaktsportarten - befürchtet, die vermeintlich Schwangere zu verletzen? Müsse man ihr etwa, wenn die schwangere Stipendiatin nach der Geburt ihr Studium wiederaufnehmen oder gar ins Team zurückwollte, das Stipendium weiter gewähren? Nicht auszudenken, wenn sie ein zweites Mal schwanger würde. Ganz besonders hart trifft es die amerikanische Universität, wenn der werdende Vater ebenfalls ein Athlet ist und womöglich von der unachtsamen werdenden Mutter gezwungen wird, väterliche Pflichten zu schultern. Man einigte sich darauf, diese Fragen nun endlich mal zu stellen sei ein guter Start, das totgeschwiegene Problem anzugehen. Frage aus dem Publikum: Was, wenn eine Sportlerin eine Schwangerschaft nur vortäuscht, um in den Schrankräumen Basketbälle zu klauen?

pp / Quelle: "TU intern", 2-3/2008

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