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TU Berlin

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Familientag zum Shoppen nutzen

Montag, 17. Dezember 2007

Wie TU-Studierende über Sonntagsöffnung der Läden denken

Pünktlich zum Advent ist die Diskussion um den verkaufsoffenen Sonntag neuerlich entflammt. Die Kirchen machen Druck gegen die Lockerung des Ladenschlussgesetzes an Sonntagen. Mit der Freigabe von bis zu zehn verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr verstoße der Berliner Gesetzgeber gegen die Verfassung. Auch die Bevölkerung zeigt sich bei Umfragen nach wie vor gespalten.  TU intern hat sich bei den Studierenden umgehört.

Mandy Prillwitz studiert Chemie
Mandy Prillwitz studiert Chemie
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An sich halte ich ziemlich viel davon, dass man sonntags einkaufen gehen kann. Das Verkaufspersonal sollte versuchen, mit seinem Arbeitgeber eine Regelung zu treffen, zum Beispiel nur einmal im Monat am Wochenende zu arbeiten und dabei die Wahl zwischen Samstag und Sonntag zu haben.

Shanti R. Strauch studiert Wissenschafts- und Technikgeschichte
Shanti R. Strauch studiert Wissenschafts- und Technikgeschichte
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Ich finde es gut, wenn wenigstens ein Tag zur Besinnung und Ruhe bleibt. Andererseits ist es natürlich bequem. Auch ich gehe manchmal notgedrungen abends einkaufen, wenn ich eine stressige Woche hatte, aber im Prinzip würde ich sagen: Einen Tag Ruhe sollte man sich bewahren. Ich bin christlich erzogen worden, aber inzwischen bin ich Buddhist und schätze Ruhe außerordentlich - als etwas ganz Wertvolles.

Ich bin sehr dafür. In London zum Beispiel sind die Geschäfte auch am Wochenende geöffnet, und zwar sehr lange. Ich fände es schön, wenn es auch hier so wäre. Sonntag ist bei uns Familientag. Da könnte man zusammen shoppen gehen. In der Woche schafft man es oft vor 20 Uhr nicht. Die Läden müssten auch nicht so lange geöffnet haben, aber so für ein paar Stunden, das wäre okay.
(Cigdem Üzüm studiert Wirtschaftswissenschaften)

Susanne Reinhard studiert Informatik
Susanne Reinhard studiert Informatik
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Ich halte nicht viel davon, dass die Geschäfte auch noch sonntags geöffnet sind. An diesem Tag sollten alle Leute freihaben. Meine Mutter ist Kassiererin. Wenn sie jetzt auch noch sonntags arbeiten müsste, wäre das nicht so toll. Es würde ja auch sicher nicht mehr Arbeitskräfte geben, sondern die Angestellten müssten noch mehr arbeiten als bisher. Ich käme sonntags sowieso nicht zum Einkaufen - da schlafe ich immer aus.

Ich fände das ganz cool. Ich habe unter der Woche wenig Zeit und würde am Sonntag auf jeden Fall einkaufen gehen. Sonntags kann ruhig mehr los sein. Wenn ich am Sonntag mal kein Basketballspiel hätte, würde ich shoppen gehen.
(Serkan Durmus studiert Wirtschaftswissenschaften)

Greta Schulz studiert Architektur
Greta Schulz studiert Architektur
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Ich finde Öffnungszeiten rund um die Uhr super, so wie in den USA. Allerdings nur, wenn es für die Angestellten keine zusätzlichen Schichten bedeutet. Das könnte vermieden werden, indem eine Staffel neuer Angestellter beschäftigt werden würde.

Das ist eine ganz wunderbare Chance. So käme auch ich dazu, als gestresster Student an einem freien, entspannten Sonntagnachmittag einkaufen zu gehen. Ganz hervorragend!
(Falk Behmer studiert Wirtschaftsingenieurwesen)

Sergej Maracavic studiert Mathematik
Sergej Maracavic studiert Mathematik
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Ich halte den verkaufsoffenen Sonntag prinzipiell für gut. Man hat dann die Möglichkeit, an seinem freien Tag einkaufen zu gehen. Sonntags surfe ich meistens im Internet.

Quelle: "TU intern", 12/2007

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