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TU Berlin

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Das Allerletzte

Montag, 18. Juni 2007

Was Frauen wollen

Nun hat die Landflucht aus ostdeutschen Ländern ein Geschlecht: Es ist weiblich. Junge, gut ausgebildete Frauen wandern ab Richtung Westen und auch ins Ausland. Vor den Fernsehern, Computern und Trinkhallen lassen sie frustrierte, schlechter gebildete und arbeitslose Männer zurück. Nach und nach entsteht ein Frauendefizit, wie man es noch nicht einmal in den Polarkreisregionen Nordschwedens oder Finnlands antrifft, aus denen die Frauen schon seit Längerem flüchten. Auf rund 25 Prozent, so haben die Statistiker nachgezählt, ist der Männerüberschuss in einigen Regionen im Osten Deutschlands bereits angewachsen. Nun brauchen Frauen gewöhnlich mehr Wärme als Männer. Doch kann es die Kälte sein, die die jungen Frauen vertreibt? Anders als am Nordpol herrschen in Sachsen, Thüringen oder Brandenburg doch mitteleuropäische Durchschnittstemperaturen. Nein, viel wahrscheinlicher raubt den Frauen der häusliche Streit um den Computer den Nerv. Während die Männer ihn zerlegen, um das "Tuning" vorzunehmen, ihn für immer neue actionreiche Spielwelten schneller, besser, bunter zu machen, kommen die Frauen nicht dran, um sich zu bilden. Denn das wollen sie. 31 Prozent eines Ost-Frauenjahrgangs haben zwischen 1999 und 2004 Abitur gemacht. Bei den Männern waren es nur 21 Prozent. Und gerade bei den Computerkenntnissen haben die Frauen zum Finish angesetzt und die Männer fast eingeholt. Mehr als die Hälfte verfügten inzwischen über mittlere bis gute Kenntnisse und stehen damit europaweit auf Platz vier. Tipp also zum Frauenfang: Computer schnell wieder zusammenschrauben, Bildungsprogramme statt Actionfilme 'runterladen, ab ins Fitness-Studio statt in die Bierstube, dann klappt's auch mit der Nachbarin …

pp / Quelle: "TU intern", 6/2007

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