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TU Berlin

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Danke!

TU-Präsident Christian Thomsen über eine Universität in Corona-Zeiten

„Einen Präsenznotbetrieb aus dem Stand zu organisieren und umzusetzen, das verlangt Können, Toleranz und Durchhaltevermögen. Als Präsident dieser wunderbaren Universität bedanke ich mich bei allen sehr dafür!“
Lupe

Was sind das für Wochen? Wer hätte das je gedacht? Was kommt noch auf uns zu? Und wann wird es vorbei sein? Fragen über Fragen, die  zu denken wir bis vor Kurzem nicht den geringsten Anlass hatten. Das Ausmaß, die Regelungen und die Folgen der Viruskrise überraschen uns Tag für Tag, bei jeder Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts aufs Neue. Unser soziales und gedankliches Koordinatensystem hat sich von heute auf morgen grundlegend geändert – auf globaler wie auf individueller Ebene. 

Radikales und schnelles Handeln war daher für mich als Präsident – und sicher auch für Sie – die einzige mögliche Konsequenz. Das ist leichter gesagt als getan. Und doch haben wir innerhalb von wenigen Wochen, ja Tagen, die Universität völlig neu gedacht. Am 2. Februar begannen wir im Krisenstab über einzelne Themen wie ein Verbot von Dienstreisen, die Schließung der Bibliothek oder die Einstellung des Hochschulsports nachzudenken. Ganz schnell mussten wir dann unseren Blick auf alle Prozesse der Universität ausdehnen. Und die TU Berlin hat es gemacht! Wir haben erkannt, was zu tun ist, um den Betrieb auch in Zeiten geschlossener Kindergärten und Schulen aufrechtzuerhalten, und wie wir kommunizieren müssen. Unser großes Ziel motivierte uns alle: der Schutz unserer Gesundheit, des allerhöchsten Guts. Das eint uns und lässt Prozesse sehr schnell, unbürokratisch und über Grenzen hinweg in Gang kommen. Das Paradoxe: Die logistische Organisation der Distanz hat uns menschlich einander nähergebracht, hat uns stärker an die Universität gebunden und lässt den Slogan „Wir sind TU Berlin“ lebendig werden. 

Nun kommt es darauf an, die Bindung zu Ihnen allen in Ihren rund 8000 Homeoffices und zu unseren 34 000 Studierenden aufrechtzuerhalten. Das werden wir tun, und wir werden helfen, wo wir nur können. Wir helfen der Doktorandin, deren Stipendium ausläuft, wir helfen der Studentin, die im Ausland festsitzt, wir helfen dem Forscher, dessen Langzeitprojekt auch jetzt Betreuung benötigt. Wir helfen bei Einstellungsverfahren, bei Rechnungsstellung, bei Ausschreibungen. Ich könnte die Liste noch fortsetzen. Und wie können Sie darüber hinaus alle helfen? Mit Ihrer großen Flexibilität, liebe TU-Mitglieder, und mit Ihrem enormen Einfallsvermögen. Beides zusammen wird uns durch die Krise bringen. Sie alle gestalten gerade jetzt unsere Zukunft, an jedem einzelnen Homeoffice-Arbeitsplatz. Daran werden wir uns noch lange erinnern. Für Ihre Kraft und Ihren Einsatz in dieser denkwürdigen und schwierigen Zeit kann ich mich nicht oft genug bedanken. Wir sind TU Berlin – danke!

Ihr Christian Thomsen

„TU intern“ April 2020

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