direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Tipps & Termine

Nächtliche Beleuchtung am Alexanderplatz

Freitag, 26. Juli 2013

Lupe

„Lichtgestalten. Analyse, Steuerungs- und Konfliktpotenziale“ war der Titel eines Studienprojekts im Sommersemester 2013 am Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie des Instituts für Stadt- und Regionalplanung. Die Studierenden installierten auf einem Gebäude am Alexanderplatz eine Zeitrafferkamera, die im Verlauf der Nacht vom 18. auf den 19. Juni 2013 Aufnahmen vom gesamten Platz machte. Diese belegen eine entgegen den Annahmen sehr hohe Varianz der Beleuchtungsintensität des Ortes. Das Projekt fand in Kooperation mit dem BMBF-Forschungsverbund „Verlust der Nacht“ statt, an dem das Fachgebiet beteiligt ist. Ausgangspunkt war einerseits die Aufnahme des nächtlichen Berlins, das Chris Kyba im Jahre 2011 bei Überflügen über die Stadt im Rahmen des Projekts produziert hat. Andererseits wurden ab Januar 2013 die von ISS-Commander Chris Hadfield aus dem Weltall aufgenommenen Nachtbilder von großen Städten in aller Welt nach und nach verfügbar. Diese Bilder bieten einen in dieser Qualität bislang nicht verfügbaren Blick auf die nächtliche Stadt. Sie schaffen die Möglichkeit, die Morphologie von Städten auf neue Art und Weise zu analysieren und zu vergleichen. Aufgrund der nächtlichen Beleuchtung sind Strukturen sichtbar, die man mit Satellitenbildern bei Tag, zum Beispiel von „Google Earth“, vergleichen kann. So wird auch die Identifizierung von Beleuchtungs-Hotspots möglich. Unter anderem wollten die Studierenden mit der Analyse klären, welche Rolle der Zeitpunkt der Aufnahme spielt. Sie vermuteten, dass sich die Beleuchtung einer Stadt über den Verlauf der Nacht häufig dramatisch ändert. Diesen Nachweis konnte das Studienprojekt am Beispiel des Berliner Licht-Hotspots Alexanderplatz eindrucksvoll erbringen. Im nächsten Schritt geht es um die Gestaltung des nächtlichen Lichts und die Vermeidung übermäßiger Beleuchtung. Ziel solcher Arbeiten sind sogenannte „Lichtmasterpläne“. Der Zeitrafferfilm vom Alexanderplatz ist auf dem Videoportal „YouTube“ zu sehen. Außerdem haben die Studierenden ein Poster eingereicht für die erste interdisziplinäre Konferenz zum Thema ALAN 2013 (Artificial Light at Night), die vom 28. bis 30. Oktober 2013 vom Forschungsverbund „Verlust der Nacht“, in den mehrere TU-Fachgebiete eingebunden sind, und der International Dark Sky Association in Berlin organisiert wird.

www.youtube.com/watch?v=wDJaMnZixv8

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2013

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.