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Ausstellungen

Dienstag, 18. Dezember 2012

Echnaton als 3-D-Double

Lupe

Gleich auf mehrfache Weise ist die TU Berlin mit der derzeit laufenden Ausstellung „Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete“ verbandelt: Es war Ludwig Borchardt (1863–1938), Ägyptologe und Architektur-Student der Technischen Hochschule Berlin, der Vorgängereinrichtung der TU Berlin, der am 6. Dezember 1912 den berühmten Gipskopf der ägyptischen Königin Nofretete ausgegraben hatte. Aber eben nicht nur diesen, sondern auch eine Büste ihres Ehemannes Echnaton. Sein Abbild fand Borchardt allerdings nur in mehrere Stücke zerschlagen vor. Auch Nase, Ohren, Lippen und das linke Auge fehlten. Für die Ausstellung ist der Kopf des Pharaos nun eigens restauriert worden. Um dem Besucher auch den Zustand vor dem „Facelifting“ zu zeigen, haben die Mathematiker des 3-D-Labors der TU Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Schwandt in Zusammenarbeit mit dem Imaging Science Institute an der Charité eine exakte 3-D-Kopie aus Spezialgips angefertigt. Das 3-D-Double aus dem 3-D-Labor haben die Restauratoren des Ägyptischen Museums übrigens auch genutzt, um im Vorfeld der Ausstellung daran Restaurierungsmöglichkeiten auszuprobieren, bevor sie sie am Original ausführten.

Es gibt aber noch eine dritte Verbindung zwischen Nofretete, der Ausstellung und der TU Berlin. Die Kunsthistorikerin Professor Bénédicte Savoy hat in ihrem Buch „Nofretete. Eine deutsch-französische Affäre 1912–1931“ die Wurzeln des nicht enden wollenden Streites um die Frage aufgedeckt, wem die weltberühmte Schönheit gehört. Ein Buch, das sich wie ein Krimi liest.

Die Ausstellung: „Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete“, noch bis 13. April 2013, Neues Museum, Museumsinsel Berlin, Besuchereingang Bodestraße 1–3, 10178 Berlin, www.neues-museum.de

Das Buch: Bénédicte Savoy (Hrsg.): Nofretete. Eine deutsch-französische Affäre 1912–1931. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2011, 229 Seiten, zahlreiche Abbildungen 24,90 Euro. ISBN 978-3-412-20811-0

Sybille Nitsche / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

Research in Architecture

Bis 2050 werden mehr als 60 Prozent aller Menschen in Städten wohnen. Dieser Prozess muss geplant, gesteuert und vor allem räumlich und baulich umgesetzt werden. Das Institut für Architektur hat in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Forschungsprojekte maßgeblich zu diesem Prozess beigetragen. Eine Ausstellung stellt im Januar 2013 exemplarische Projekte einer größeren Öffentlichkeit vor. Sie kreisen um Themenbereiche wie städtische Koexistenz, Ökonomie und Verteilung der Ressourcen, historisches Erbe sowie Ethik und Ästhetik von Konstruktion: City – Energy – Heritage – Research by Design.

Eröffnung: 16. Januar 2013 mit Einführung von Prof. Dr. Johannes Cramer (geschäftsführender Direktor)
Ort: Lichthof, TU-Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Zeit: 10.–23. Januar 2013

Back to Balance

Eine Wanderausstellung in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Zusammenarbeit mit dem Master-Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum.
Ort: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Friedrich-Henkel-Weg 1–25, 44149 Dortmund
Zeit: noch bis 26. Mai 2013

Jahresgaben des UdK-Freundeskreises

Die UdK-Bibliothek präsentiert eine Auswahl von Fotografien und Grafiken, die prominente Professorinnen und Professoren der UdK Berlin dem Freundeskreis als Jahresgaben stifteten. Künstlerische Buchobjekte und florale Organismen der Atelierstipendiatinnen Clara Bahlsen, Sabine Fassl und Dana Engfer ergänzen die Schau.
Ort: UdK-Bibliothek, 4. Obergeschoss, VOLKSWAGEN-Haus, Fasanenstraße 88, Berlin
Zeit: noch bis 26. Oktober 2013, Mo–Fr 9–22 Uhr, Sa 10–18 Uhr

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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