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TU Berlin

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Tipps & Termine

Sommersteinprogramm

Freitag, 13. Juli 2012

Lupe

Pünktlich zum Sommeranfang bietet Dipl.-Geologin Dr. Gerda Schirrmeister Führungen für Interessierte, die wissen möchten, woher die Steine herausragender Baudenkmäler, die Steine zu ihren Füßen in der Stadt oder die Steine der neuen modernen Bauwerke der Metropole kommen. Termine:

Samstag, den 21. Juli 2012, 14–16 Uhr, Naturwerksteine im Olympiapark
Für die Gestaltung der Gebäude, Freitürme, Umgrenzungsmauern und Skulpturen des über 130 Hektar umfassenden Areals am Rande des Grunewaldes sind Naturwerksteine das dominierende Material. Entsprechend den politischen und wirtschaftlichen Umständen zur Bauzeit 1934 bis 1936 wurden nur einheimische Rohstoffe eingesetzt. Dabei spiegelt die bevorzugte Verwendung von Kalksteinen die spezielle Blütezeit der seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts aufgekommenen Kalksteinmode wider. Bei genauer Betrachtung kann man verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Entstehungsbedingungen erkennen. Treffpunkt: Rositter Platz


Samstag, den 4. August 2012, 14–16 Uhr, Naturwerksteine rund um die Gedächtniskirche: vom Hardenberg- zum Breitscheidplatz
Die bauliche Entwicklung des Gebietes lässt sich an erhaltenen Gebäuden seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nachvollziehen, beginnend mit der Ruine der 1895 erbauten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, über Bauten vom Anfang des 20. Jahrhunderts am Kurfürstendamm, Nachkriegsbauten an der Joachimstaler Straße und Neuverkleidungen aus den 1980er-Jahren. Zu allen Zeiten waren Naturwerksteine ganz wesentlich beteiligt. Erfreulicherweise gilt das auch für das gerade vollendete Zoofenster, das markant zwischen Hardenberg- und Breitscheidplatz vermittelt. Treffpunkt: Hardenbergplatz, unter der großen goldenen Uhr an der Fassade Bahnhof Zoologischer Garten


Samstag, den 11. August 2012, 14–16 Uhr

In den 1980er-Jahren begann man mit der Aufwertung der Plätze. Naturwerksteine wurden für die Pflasterung, für Skulpturensockel, die Gestaltung interessanter Brunnenanlagen und die Rekonstruktion der kriegszerstörten Figuren des Elefantentores zum Zoologischen Garten eingesetzt. An den umliegenden Gebäuden vom Aquarium bis zum Palace Hotel am Europa-Center sind weitere Verwendungsphasen von 1913 bis in die jüngste Zeit mit vielfältigen Naturwerksteinen zu erleben. Treffpunkt: Weltkugelbrunnen (Wasserklops) am Breitscheidplatz


Samstag, den 25. August 2012, 14–16 Uhr, Steine aus aller Welt im südlichen Tiergarten zwischen Ebertstraße und Hofjägerallee

Die Grüne Lunge mitten in Berlin hat eine lange Geschichte, die durch verschiedene gestalterische, aber auch zerstörerische Phasen gekennzeichnet ist. Mit dem Rückbau der Entlastungsstraße hat das Areal zuletzt an Aufenthaltsqualität gewonnen. Für die Gestaltung waren und sind neben der Flora auch Naturwerksteine – insbesondere für Denkmäler und Skulpturen – wesentliche Elemente. Mit dem jüngsten Projekt Global Stone präsentieren dank des unermüdlichen Einsatzes von Herrn von Schwarzenfeld gewichtige Steine, die zwischen 1999 und 2010 ihre Reise in den Tiergarten antraten, die fünf Kontinente: Amerika, Australien, Europa, Afrika und Asien. Treffpunkt: Eingang zum Tiergarten am Ahornsteig, große Steinbank

Kosten: 10 Euro. Um Anmeldung wird gebeten:

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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