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TU Berlin

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Balnea – Architekturgeschichte des Bades

Freitag, 13. Juli 2012

Lupe

Die Ausstellung des Architekturmuseums der TU Berlin, die im Musterraum der Bauakademie, Berlin-Mitte, stattfindet, entführt in die Welt des Badens und der Bäder. Obwohl alltäglich genutzt, ist die Geschichte dieser Bauaufgabe eine recht unbekannte Welt geblieben. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Zeit der Aufklärung, in der mit dem Badehaus ein neuer Bautypus entstand. Nach dem Tiefstand der Körperpflege im 17. Jahrhundert entdeckte man das Baden in stehendem und fließendem Wasser wieder. Für die gewandelte Vorstellung von Hygiene auf der Basis neuer medizinischer Erkenntnisse und für eine bewusstere Körperkultur wurden Bauten entworfen, in denen das Baden zelebriert wurde. Badeschiffe, öffentliche Wasch- und Badeanstalten, Entwürfe zu Badehäusern im Park und die im 18. Jahrhundert entstehenden Seebäder an Nord- und Ostsee boten den Architekten Gelegenheit, ganz neue Raum- und Bautypen auszubilden. Die Ausstellung stellt markante Stationen, verschiedene Formen und Phänomene der Badekultur und der Bäderarchitektur vor. Es werden über vierzig kunstvoll gearbeitete Modelle aus verschiedenen Materialien von Studierenden der Architekturfakultät Stuttgart gezeigt, die unter Anleitung von Kunsthistorikern, Architekten und Gestaltern entstanden. Erläuterungstafeln stellen sie in ihren baugeschichtlichen Kontext. Ein Bezug zur Berliner Bäderkultur reicht vom Entwurf Haller von Hallersteins zu einem Badehaus in den Zelten (1800) über die Volksbrause des Oskar Lassar (1882) bis zu jüngsten Entwürfen von Berliner Badeschiffen. Eröffnet wurde die Ausstellung am 12. 7. von Prof. Dr. Paul Kahlfeldt, Internationale Bauakademie Berlin e.V., Dr. Hans-Dieter Nägelke, Architekturmuseum der TU Berlin, sowie von Dr. Susanne Grötz, der Kuratorin. Begleitet wird sie von der Buchveröffentlichung „Balnea. Architekturgeschichte des Bades“, herausgegeben von Susanne Grötz und Ursula Quecke. Im Bild ein Modell des Stuttgarter Maurischen Bades von 1894

Zeit: 12. 7. bis 30. 8. 2012, Di–So 11–19 Uhr
Ort: Musterraum der Bauakademie, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin
www.architekturmuseum-berlin.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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