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TU Berlin

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Moderne Geisterstädte

Montag, 18. Juni 2012

Lupe

Verlassene Städte sind nicht zwangsläufig Fälle für den Archäologen. Unzählige zeitgenössische Siedlungen existieren jenseits der öffentlichen Wahrnehmung als „moderne Geisterstädte“. Was brachte die Menschen dazu, ihre Stadt zu verlassen? In der Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin gibt die Redaktion der Zeitschrift „Bauwelt“ einen Überblick über moderne Geisterstädte weltweit und liefert einen tieferen Einblick in das Schicksal von sechs Siedlungen, die weltweit als „urbane Altlasten“ existieren, die aber alle auf ihre Art über sich hinausweisen. Zugleich werden Bedrohungsszenarien heutiger Metropolen vom Bevölkerungsverlust bis zum Erdbeben vorgestellt.

  • Die japanische Inselstadt Hashima, Projektionsfläche für urbane Mythen
  • Die aserbaidschanische Inselstadt Neft Dashlari, die erste Ölplattform der Welt
  • Pripjat, ehemalige Musterstadt der Arbeiter bei Tschernobyl
  • Varosha auf Zypern, einst Urlaubsparadies, seit 1974 Faustpfand des Zypernkonflikts
  • Die chinesische Stadt Ordos, boomende Geisterstadt am Rande der Wüste Gobi
  • Ergänzt werden diese modernen Ruinen durch das historische Groß-Angkor, eine ehemals hoch entwickelte Millionenstadt, die maßgeblich durch einen Klimawandel zu Fall gebracht wurde.

Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Blick in die Zukunft, in dem sowohl geläufige Bedrohungsszenarien heutiger Metropolen einer kritischen Überprüfung unterzogen, als auch weitgehend unbekannte, fundamental bedrohte urbane Lebensräume vorgestellt werden. Der Künstler Jonas De Ro schuf die Fotomontage (oben). Sie zeigt ein fiktives Dubai, Jahrzehnte, nachdem es von Menschen verlassen wurde. Das hohe Gebäude ist der „Burj Khalifa“, das derzeit höchste Gebäude der Welt.

Während der Ausstellung wird der Dokumentarfilm „Oil Rocks“ von Marc Wolfensberger gezeigt. Die Ausstellung wird kuratiert von der „Bauwelt“-Redakteurin Brigitte Schultz.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16. 8. 2012 zu besichtigen, Mo–Do 12–16 Uhr und nach Vereinbarung.
Ort: Galerie des Architekturmuseums im Architekturgebäude am Ernst-Reuter-Platz/Scharounflügel, Straße des 17. Juni 150, 10623 Berlin, Tel.: 3 14–2 31 16

www.architekturmuseum-berlin.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 6/2012

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