direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Tipps & Termine

Dresdner Zwinger als Briefmarke

Mittwoch, 04. April 2012

Lupe

Ein Blatt aus dem Architekturmuseum der TU Berlin wird in diesem und in folgenden Jahren hundertfach, tausendfach durch deutsche und andere Lande reisen: als Briefmarke zu 145 Cent. Vorlage für die am 2. Januar 2012 herausgegebene Marke, die an den 350. Geburtstag von Matthäus Daniel Pöppelmann (1662–1736) erinnert, ist eine um 1900 entstandene Fotografie der „Neuen Photographischen Gesellschaft“ Berlin (Foto), die bereits digitalisiert im Online-Katalog des Architekturmuseums zu finden ist.

Lupe

Matthäus Daniel Pöppelmann war einer der großen deutschen Baumeister des Barock und des Rokoko. Im Dienst des Kurfürsten August des Starken von Sachsen prägte er den Dresdner Barock, zum Beispiel mit dem Holländischen Palais, dem Taschenbergpalais, den Schlössern Pillnitz und Moritzburg. Berühmt geworden ist er aber vor allem mit seinem außergewöhnlichsten Bauwerk, dem Dresdner Zwinger, der mit Kronentor und Innenhof auch auf der Marke abgebildet ist. Gestaltet hat die Marke nach dieser Vorlage der Wuppertaler Grafiker Lutz Menze, der auf den Online-Katalog des TU-Architekturmuseums aufmerksam geworden war. Das ist nicht verwunderlich, hat doch das Projekt, das Tausende Blätter und Pläne aus der ehemaligen Plansammlung der TU Berlin digitalisiert, veröffentlicht und zum Erwerb anbietet, inzwischen seinen Bekanntheitsgrad heftig gesteigert. Waren es noch im Juli 2010 130 000 Zugriffe auf die Seite im Internet, so haben sich die Klicks, seitdem das Museum mit seinem Online-Katalog in internationalen Portalen wie „Europeana“ vertreten ist, auf aktuell 770 000 pro Monat mehr als verfünffacht.

„Natürlich sind da auch die Suchmaschinen dabei“, so Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums, „aber wir sind mittlerweile in vielen Portalen gelistet, sodass wir leicht zu finden sind.“ Herausgeber des „Sonderpostwertzeichens“, wie die Briefmarken offiziell genannt werden, ist das Bundesministerium für Finanzen.

http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/?id=set=1&p=129

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.