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TU Berlin

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Mai-Impressionen

Kluge Tage und Nächte mit spannenden Experimenten für Groß und Klein

Freitag, 17. Juni 2011

Nicht das warme Wetter, sondern der Wissensdurst reizte am 28. Mai wieder Tausende, in der "Langen Nacht der Wissenschaften" die Forschungseinrichtungen Berlins und Potsdams zu erkunden. Fast 40 000 Besuche und damit auch wieder den Besucherrekord verzeichnete die TU Berlin, die 250 Projekte in 26 Häusern bot. Das beliebteste Haus der "klügsten Nacht", wie schon in den Jahren davor: im "Haus der Ideen", das 364 Tage im Jahr als TU-Hauptgebäude bekannt ist, öffneten sich 15 653 mal die Türen. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Gesundheitsforschung. Aber auch der Kindercampus mit mehr als 4700 Besuchen, die großen TU-Häuser, der "Sommernachtssalon der schönen Künste" und die fünfstündige Wissenschaftsshow mit TV-Moderator Arndt Breitfeld zogen viele Interessierte aller Altersgruppen an. Für fröhliche Stimmung sorgte bis in den Morgen die Frühsommerparty auf dem Vorplatz. TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das große Engagement, das die TU Berlin in den letzten Jahren zum regelrechten Publikumsmagneten gemacht hat und so entscheidend dazu beiträgt, Forschung und Lehre an der Universität einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Mit einer toten Hexe und einem riesigen Besucherandrang endete die Lange Nacht der Familien am 14. Mai, an der sich das Projektlabor für Schüler der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik beteiligte. "Mehr als 300 große und kleine Besucherinnen und Besucher haben unsere Experimente mit Spannung verfolgt", sagt Dipl.-Ing. Christian Brose, der das Projektlabor betreut. "Wir mussten leider mehr als doppelt so viele Neugierige wieder wegschicken, weil dafür unsere Platzkapazitäten nicht reichten." Doch die Enttäuschten hatten noch eine Chance in der "Langen Nacht der Wissenschaften", in der das Programm mit einem vorangestellten wissenschaftlichen Teil wiederholt wurde.

Lebhaften Betrieb in den Fluren bescherten der Universität auch 363 Kinder aus den 5. und 6. Klassenstufen von 13 Schulen am 24. Mai 2011. Neben den sechs Partnerschulen der TU Berlin nahmen Schulen aus dem gesamten Berliner Stadtgebiet sowie aus Brandenburg an der Kinder-Uni teil. Die "Universität in der Universität" war vom TU-Schulbüro in der Abteilung Studierendenservice und mit Unterstützung des Landesjugendwerks AWO Berlin organisiert worden und bot mit Vorträgen und Experimenten zum Beispiel zu den Themen wie "Elektromobilität auf Schienen", "Warum ist Müll wertvoll?", "Wann fliegen wir mit Wasser und Bäumen?" genug Futter für die wissenshungrige Jugend. Für ihre Aufmerksamkeit erhielten die jugendlichen Absolventinnen und Absolventen am Ende eine eigene "Mini-Bachelor"-Urkunde von den "Programm-Paten" wie dem Leiter des Studierendenservice, Dr. Horst Henrici. Zur "Langen Nacht der Wissenschaften", eine Woche später, konnten sie sich dann den "Mini-Master" auf dem Kindercampus holen.

Besonders gut besucht waren auch die diesjährigen Schülerinnen-&-Schüler-Info-Tage. Mehr als 6200 Studieninteressierte kamen, um sich zu informieren, das waren rund 1000 mehr als in den Vorjahren. Der Studierendenservice vermutet, dass sich hier bereits die ersten Interessierten vom doppelten Abiturjahrgang 2012 vorab informierten. Mit 600 Besuchern war wie in den Vorjahren der "BA-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen" am beliebtesten, doch für eine echte Überraschung sorgten die Fächer Physik und Physikalische Ingenieurwissenschaft mit einer Verdoppelung und gar einer Vervierfachung der Besucherzahlen. Insgesamt präsentierten sich 31 Studienfächer sowie diverse universitäre Einrichtungen auf dem Infomarkt. Der neue Studiengang Wirtschaftsinformatik wurde erstmalig vorgestellt und mit bereits 80 Interessierten sehr gut angenommen.

"Bibliotheken können auch anders" war das Motto, unter dem die Universitätsbibliotheken der TU Berlin und der UdK Berlin an der ersten Berliner "Langen Nacht der Bibliotheken" am 8. Juni 2011 viele Besucherinnen und Besucher begeisterten. Mit Lesungen von "Büchern nach Wunsch", Foto- und Skulpturenausstellungen, osteuropäischer Folklore, Diskussionen, einem Science Slam und natürlich auch Beratungen ihrer bibliophilen Gäste waren die Bibliotheken im VOLKSWAGEN-Haus bis Mitternacht geöffnet. Ein besonderes Erlebnis waren die Lieder und Duette von Robert Schumann und Johannes Brahms, die Anna Korondi (Sopran), Peter Maus (Tenor), Akiko Yamashita (Klavier), Lehrende der Fakultät Darstellende Kunst im Fach Gesang der UdK Berlin, vortrugen. Sie musizierten am Flügel des Komponisten Woldemar Bargiel, eines Halbbruders Clara Schumanns, der von 1874 bis 1897 Komposition an der Hochschule unterrichtete. Insgesamt konnten die Bibliotheken rund 1300 Besucherinnen und Besucher begrüßen, die sich nach dem Genuss der kulturellen Angebote bis in den frühen Morgen dem "Tanz ohne Lärm" in der "Silent Disco" hingaben.

pp / Quelle: "TU intern", 6/2011

Noch mehr Bilder zeigt die TU-Campuskamera:
www.tu-berlin.de/?id=48314

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