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TU Berlin

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Le monde en miniature

Montag, 12. Juli 2010

Lupe

Für die Fotoausstellung Le monde en miniature (Die Welt im Kleinformat) stand der Name Kameruns Pate: Afrique en miniature. Alles, was auf dem gesamten afrikanischen Kontinent zu finden ist, so glaubt man, gibt es in Kamerun "en miniature": nicht nur die unterschiedlichsten Klima- und Vegetationszonen, sondern vor allem die etwa 240 verschiedenen Sprachen und Kulturen. Kamerun ist deshalb ein Symbol für die kulturelle und sprachliche Vielfalt und für die interkulturelle Kommunikation, das zentrale Thema der Ausstellung.

Das Fachgebiet Romanistische Linguistik der TU Berlin präsentiert in der Fotoausstellung Studien und Projekte zu Kamerun und vielen weiteren, vorwiegend frankofonen und hispanofonen Ländern und Regionen der Welt, wie zum Beispiel Quebec in Nordamerika, Réunion und Mauritius im Indischen Ozean sowie Kuba, Bolivien, Peru und Kolumbien in Lateinamerika. "Die vorgestellten Projekte unseres kleinen Fachgebiets sind in der Tat weltumspannend wie die Romanistik selbst", so Fachgebietsleiterin Prof. Dr. Kerstin Störl bei der Vernissage, die von TU-Vizepräsidentin Dr. Gabriele Wendorf eröffnet wurde und an der unter anderem auch Serge Vaillancourt, der Direktor des Büros der Provinzregierung von Quebec, teilnahm.

In den Gebieten der "Neuen Romania", einem Schwerpunkt in Forschung und Lehre des Fachgebiets Romanistische Linguistik, waren die Römer zwar nie, trotzdem werden dort heute romanische Sprachen gesprochen. Sie wurden durch Kolonisation und Migration dorthin getragen und mischten sich mit einheimischen Sprachen. Die Untersuchung der linguistischen Einflüsse und Sprachkontaktphänomene bis hin zu neu entstandenen Pidgins, Kreol- und Mischsprachen ist eine der Aufgaben der Romanistischen Linguistik.

Von dieser Arbeit zeugen viele farbenfrohe Fotos sowie ein Dokumentarfilm aus den Feldforschungen. Noch bis zum 31. August 2010 ist die Ausstellung, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell unterstützt wurde, im Lesesaal der Universitätsbibliothek, Fasanenstraße 88, 10623 Berlin, zu sehen.

pp / Quelle: "TU intern", 7/2010

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