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TU Berlin

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"... wo aber bleiben wir Teutschen? Gottfried Kirch – erster Berliner Astronom"

Montag, 17. Mai 2010

linkes Bild: Titelblatt mit Approbationsstempel von "G. Kirchs Christen-, Juden- und Türcken-Kalender" aus dem Jahre 1734; rechtes Bild: "Heraldischer Himmelsglobus" von Erhard Weigel, 1699. Er ist eins von weltweit nur noch 20 existierenden Exemplaren
Lupe

Den Sternenforschern der Aufklärung verdanken wir Kalender, Sternenkarten und wichtige mathematische Messgeräte. Eine Ausstellung in der Archenhold-Sternwarte erinnert jetzt an Gottfried Kirch, den ersten Astronomen der 1700 gegründeten Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Sternwarte finanzierte Kirch, dessen 300. Todestag sich im Jahr 2010 jährt, durch Kalender und Almanache (s. TU intern 6/09). Für deren Verbreitung besaß er ein königliches Privileg. Kirch gilt als bedeutender Vertreter der Frühaufklärung. Außerdem widmete er sich als einer der ersten Astronomen der systematischen Kometensuche mit Fernrohr. Die Ausstellung zeigt Objekte der Sternenforscher aus der Zeit Kirchs: Kalender, Tafeln zur Berechnung von Planetenpositionen und Schriften zur Kometenbeobachtung. Auch Johannes Keplers erstes Lehrbuch der kopernikanischen Astronomie ist zu sehen, Planetenberechnungen nach Maria Cunitia, der Text der Kalenderreform von 1700 sowie Instrumente seiner Zeit. Als Highlight zeigt die Sternwarte den berühmten Wappen-Globus von Erhard Weigel, dem Lehrer Gottfried Kirchs.

Die Archenhold-Sternwarte, 1896 gegründet, ist die älteste und größte Volkssternwarte Deutschlands und Teil der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Moderne Teleskope, ein Zeiss-Kleinplanetarium und das längste bewegliche Linsenfernrohr der Erde mit einer Brennweite von 21 Metern, mit denen Himmelsbeobachtungen möglich sind, laden zu astronomischen Entdeckungen ein.

pp / Quelle: "TU intern", 5/2010
  • Die Ausstellung läuft noch bis zum Dezember 2010
    Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow 1, 12435 Berlin-Treptow
    www.sdtb.de

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