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Gesichter Indiens

Montag, 22. Februar 2010

Lupe

Wandermönche, Sadhus genannt, sind Menschen auf dem Weg nach spiritueller Vollendung. Noch bis zum 28. Februar 2010 sind im Deutschen Technikmuseum in der Ausstellung "Gesichter Indiens" rund 80 farbige Porträts von Menschen aus dem Vielvölkerstaat Indien zu sehen. Der Amateurfotograf Helmut Schilke entdeckte in den 1980er-Jahren seine Leidenschaft für das Reisen auf dem indischen Subkontinent. Die meist freundlichen Menschen in ihrer farbenfrohen Bekleidung faszinieren ihn, und das hinduistisch geprägte Alltagsleben entlang des heiligen Flusses Ganges zieht ihn immer wieder an. Vom Himalaya bis nach Varanasi, wo das Bad im Ganges die Erlösung vom ewigen Kreislauf des Lebens verspricht, hat Helmut Schilke dort lebende Menschen und ihre besonderen Lebensumstände kennengelernt und fotografisch festgehalten. Menschen jeden Alters aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sind in einfühlsamen Porträts festgehalten – beim Wäschewaschen im Fluss oder bei den Feierlichkeiten zum Frühlingsfest Holi. Ihre farbigen Stirnzeichnungen, Tilaka genannt, verweisen auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten hinduistischen Orden. Auch die hinduistischen Bettelwandermönche (siehe Foto) standen Schilke häufig vor der Kamera Modell.

Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin, Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin
www.sdtb.de

tui / Quelle: "TU intern", 2/2010

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