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TU Berlin

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Die Erfindung einer Nation

Montag, 25. Januar 2010

Hans Dieter Zimmermann schreibt über Tschechien

Buchcover Tschechien
Lupe

"Kein Nachbarland ist den Deutschen so nah und so fern wie Tschechien." Mit diesem Satz beginnt Hans Dieter Zimmermann sein Buch "Tschechien". Erschienen ist es in der Reihe „Die Deutschen und ihre Nachbarn“, die von Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Altbundespräsident Richard von Weizsäcker herausgegeben wird und zwölf europäische Nachbarländer vorstellt.

Wer die Arbeit von Hans Dieter Zimmermann kennt, weiß, dass da ein gewisses Bedauern mitschwingt. Er weiß aber auch, dass es dem emeritierten TU-Literaturprofessor eine Herzenssache ist, das Interesse der (West-)Deutschen für Geschichte und Kultur der Tschechen zu wecken. Zimmermann ist Herausgeber der 33-bändigen "Tschechischen Bibliothek", die den klassischen Bestand tschechischer Literatur- und Geistesgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vereint.

In seinem neuen Buch verdeutlicht Zimmermann, dass die tschechische Geschichte auch ein Teil deutscher Geschichte ist. Aber den Fokus legt er auf die Darstellung jener Ereignisse, die den Weg von der "Erfindung einer Nation" im 19. Jahrhundert bis zur Emanzipation 1989 beschreiben. Ein leidvoller Weg, der mit der Gründung der tschechischen Republik 1918 vorübergehend die Unabhängigkeit brachte, die mit der Annexion durch Nazideutschland 1938 jedoch abrupt beendet und erst 1989 wieder errungen wurde, als sich auch die Tschechen aus der kommunistischen Unterdrückung befreiten. Das hatten sie 1968 schon einmal mutig gewagt.

sn / Quelle: "TU intern", 1/2010

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