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TU Berlin

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Tipps & Termine

Geschichte und Gegenwart der Berliner Ringbahn

Montag, 12. Oktober 2009

Lupe

Eine S-Bahn, die im Kreis fährt, und das in einer Stunde, mit der Stadt als Ziffernblatt – sie ist schon etwas Besonderes, die Berliner Ringbahn, mit ihrer Form eines Hundekopfes im Grundriss der Metropole. Sinnbild der Einheit und Teilung Berlins, lenkt sie den Blick von der Innenstadt nach außen: Autobahn statt Ku’damm, Estrel statt Adlon, Baumarkt statt Berliner Dom – ein Zentrum ohne Peripherie. Auf knapp 38 Kilometern geht es über 27 Stationen um das Innenstadtgebiet herum, kommt ihm nahe und entfernt sich wieder. Ein Jahr lang forschte eine Seminargruppe im Masterstudiengang Historische Urbanistik am Center for Metropolitan Studies (CMS) unter Leitung von Prof. Dr. Dagmar
Thorau zur Geschichte und Gegenwart der Ringbahn, beleuchtete technische, architektonische und alltagskulturelle Aspekte. Das Ergebnis wird nun auf einer Homepage zum populärsten Verkehrsmittel der Hauptstadt präsentiert. Sie möchte zur aktiven Erkundung vor Ort animieren. Hierfür liefert die Website eine digitale Vorlage und den Navigator, verlinkt Informationen rund um die Ringbahn und bindet die Berliner Trasse ein: individuell, kostenlos, auf Deutsch und auf Englisch. Der Berliner Künstler Björn Paulissen schuf für jede der 27 Stationen individuelle Collagen, die derzeit in den Räumen des CMS im TU-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz 7 in Charlottenburg zu sehen sind. Eröffnung 14. Oktober 2009, 18 Uhr.

tui / Quelle: "TU intern", 10/2009

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