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TU Berlin

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Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur

Montag, 09. Februar 2009

Lupe

Berlin war ein Ort der jüdischen Aufklärung, schon bevor es zum Zentrum der Mathematik wurde. Insbesondere prägten mehrere Generationen der Familie Mendelssohn auch das mathematische Leben Berlins. Moses Mendelssohn (1729-1786) zum Beispiel arbeitete und publizierte zu Philosophie, Geschichte und Mathematik. Zwei Enkelinnen von Moses Mendelssohn heirateten zwei berühmte Mathematiker: Nathan Mendelssohns Tochter Ottilie (1819-1848) heiratete Ernst Eduard Kummer (1810-1893). Nun wird eine Ausstellung die Tätigkeit jüdischer Mathematiker vor Augen führen: von der rechtlichen und politischen Gleichstellung jüdischer Bürger im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im nationalsozialistischen Deutschland wie im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik und wie jüdische Mathematiker in allen Bereichen der mathematischen Kultur zunehmend eine tragende Rolle spielten. Sie erinnert an Emigration, Flucht und Ermordung nach 1933. Die Wanderausstellung, die mit Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung von einer Arbeitsgruppe um Professor Moritz Epple von der Universität Frankfurt/Main realisiert wurde, wird am 9. Februar 2009 um 16 Uhr im Lichthof des Hauptgebäudes der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, eröffnet. Grußworte sprechen Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung, sowie Prof. Dr. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin. "Es ist mir wichtig, dass die Ausstellung an der TU Berlin gezeigt wird", sagt TU-Präsident Kutzler. Denn an den zwei Berliner Hochschulen der Vorkriegszeit haben jüdische Mathematiker gewirkt, die während des Dritten Reichs von den Nationalsozialisten vertrieben, verfolgt und ermordet wurden. Das gilt es nie zu vergessen.
Die Ausstellung ist vom 9. bis 28. Februar zu sehen.

Quelle: "TU intern", 2/2009

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