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Der maritime Euler

Montag, 15. Oktober 2007

Der Maritime Euler
Lupe

Auf die Eigenschaft des genialen Schweizer Mathematikers, Mechanikers und Physikers Leonhard Euler (1707–1783) als frühzeitiger Begründer der modernen Theorie des Schiffes geht eine Ausstellung im Elbschiffahrtsmuseum Lauenburg ein, die von dem emeritierten TU-Professor für Schiffs- und Meerestechnik und TU-Ehrenmitglied Prof. Dr.-Ing. Horst Nowacki mitorganisiert wurde. Lange bevor die Dampfmaschine die Voraussetzungen für die Umsetzung seiner Ideen zum Schiffsantrieb schuf, lieferte Leonhard Euler die physikalischen Erklärungen und Berechnungen dazu. Ein Beispiel ist sein Schiffsantrieb durch zwei Schaufelräder mit plattenförmigen Blättern (o. l.). Erst viele Jahrzehnte später konnte zum ersten Mal ein Schiff wie der Fluss-Seitenraddampfer "Courier" Baujahr 1816/17, in Berlin vom Stapel laufen. Das Schiff mit einem Antrieb aus zwei Schaufelrädern mit je acht festen hölzernen Schaufeln war das erste deutsche Dampfschiff, das eine längere Flussstrecke befuhr (hier ein Modell, Berlin, 1981. Erbauer: Heinz Katlewski). Viele von Eulers Lösungsansätzen sind bis heute prägend in der Schiffstechnik.                       Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. Januar 2008. Elbschiffahrtsmuseum, Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe, Tel.: 04153/59 99 35,
http://www.elbschiffahrtsmuseum.de/

Und zum Vormerken:

"Leonhard Euler und die Theorie des Schiffes", Vortrag von Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. Horst Nowacki, 16. November 2007, 14–15 Uhr s. t., Institut für Land und Seeverkehr, Am Salzufer 17–19, Gebäude I, Seminarraum 501, 5. Stock.
Kontakt: - berlin.de,
© Nowacki/Knietzsch/Elbschiffahrtsmuseum Lauenburg

Quelle: "TU intern", 10/2007

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