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TU Berlin

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Wir sind eine globale Universität

International lernen auf dem TU-Campus – vor Corona
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Ulrike Hillemann-Delaney, Leiterin Internationales, über die Situation ausländischer Student*innen

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Frau Dr. Hillemann, für TU-Studierende im Ausland, aber auch für ausländische Studierende hier ist die Krisensituation herausfordernd. Wie beraten Sie aktuell?

Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit vielen unserer Studierenden und versuchen, auch vom Homeoffice aus, möglichst viele Anfragen schnell und unbürokratisch zu beantworten. Generell gilt: Wir raten allen Studierenden, den Aufenthalt im Ausland abzubrechen und schnellstmöglich nach Deutschland zurückzukommen. Mein Team hat hier in den vergangenen Tagen mehrere Studierende nach Kräften unterstützt. Für mögliche negative Auswirkungen auf das weitere Studium versuchen wir schnell unbürokratische Lösungen zu finden. Leider können die Studierenden, die in den kommenden Wochen ihren Auslandsaufenthalt beginnen wollten, das Auslandssemester nicht antreten. Die Förderzusagen mussten wir zurückziehen. Wir hoffen, dass ab August 2020 Auslandsaufenthalte wieder möglich werden. 

Wie sieht die Situation für internationale Studierende aus, die ab April an die TU Berlin kommen wollten?

Wir raten allen internationalen Studierenden, im Moment nicht nach Berlin zu reisen, sondern den Aufenthalt nach Möglichkeit zu verschieben. Die Situation ist für alle herausfordernd und wir können noch keine definitiven Aussagen zum Ablauf des Sommersemesters 2020 treffen. Es laufen Bestrebungen, möglichst viele Veranstaltungen auf digitale Lernformate umzustellen, sodass die internationalen Studierenden, die bereits in Berlin sind, diese eventuell virtuell belegen können. Das muss individuell geprüft werden. Neue Regelungen werden wir auf unserer Webseite veröffentlichen. 

Welche Lehren ziehen Sie aus dem Präsenznotbetrieb für die Zukunft? 

Wir sind eine globale Universität. Wir können und wollen uns nicht auf Dauer isolieren. Der physische Aufenthalt in einem anderen Land und in einer anderen Kultur ist nicht digital ersetzbar. Aber: Der Präsenznotbetrieb bringt einen enormen Schub für weitere Digitalisierungsbemühungen. Wir bauen die digitale Kommunikation und Videoformate massiv aus. Da können wir auch von unseren internationalen Partneruniversitäten lernen.

Das Interview führte Katharina Jung

Kontakt:

Katharina Jung, „TU intern“ April 2020

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