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Sprachförderung in der Schule: Deutsch als Zweitsprache

Freitag, 12. Dezember 2014

Die drei großen Berliner Universitäten HU Berlin, FU Berlin und TU Berlin haben das gemeinsame Projekt „Sprachen – Bilden – Chancen: Innovationen für das Berliner Lehramt“ gestartet. Lehrkräfte sollen damit besser auf die sprachliche Vielfalt im Klassenzimmer vorbereitet werden. Ihre Ausbildung soll in den Bereichen Sprachbildung, Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) gestärkt werden. Das Projekt wird mit 1,25 Millionen Euro vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln gefördert sowie von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft unterstützt. Innerhalb des Projekts werden die bisherigen Angebote zur Vermittlung von Sprachkompetenz in der Lehrerbildung ausgewertet, neu ausgerichtet und geeignete Materialien zur Aus-, Fort- und Weiterbildung erarbeitet. Hintergrund ist die Tatsache, dass in der Hauptstadt mehr als 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler Deutsch als zweite Sprache lernen. Für sie können die sprachlichen Anforderungen in der Schule eine Hürde sein. Die Berliner Universitäten erschienen dem Gutachterkreis zur Vergabe des Projekts besonders geeignet, da sie die DaZ-Module bereits 2007 verpflichtend eingeführt haben und damit auf langjährige Erfahrungen in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden im Bereich Sprachbildung zurückgreifen können. An der TU Berlin werden Ausbildungsmodule im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ sowohl im Bachelor als auch im Master angeboten. Das Projekt läuft bis April 2017, das Gesamtbudget beträgt 1,7 Millionen Euro, wovon 500 000 Euro von den Universitäten eingebracht werden.

www.tu-berlin.de/?=64877

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