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TU Berlin

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Internationales

Gegenseitige Anerkennung

Dienstag, 08. Dezember 2015

TU Berlin in Ägypten

Chancen und Herausforderungen für die Hochschulbildung zwischen der arabischen Welt und Europa

Immer umlagert: der TU-Alumnus und Campus-Initiator Samih Sawiris (2. v. r.)
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Präsident Christian Thomsen und Vizepräsidentin Angela Ittel vertraten die TU Berlin auf der Konferenz.
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El-Gouna-Buddybär im Foyer
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Die internationale Vernetzung der Universitäten in den letzten zwei Jahrzehnten ist die Voraussetzung wissenschaftlicher Arbeit in einer globalisierten und digitalisierten Welt. Die arabischen und europäischen Universitäten verfügen mittlerweile über wichtige wissenschaftliche Beziehungen im Rahmen der Internationalisierung der Hochschulbildung.

Das Zentralinstitut Campus El Gouna der TU Berlin brachte nun die erste „International Arab-Euro Higher Education Conference“ (AECHE) nach Ägypten, die sich auf diese Thematik fokussierte. Es nahmen Universitätspräsidentinnen und -präsidenten, Forschende und Hochschulexpertinnen und -experten aus 20 verschiedenen Nationen aus der ganzen Welt teil.

Als Gastgeber begrüßten Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, und Prof. Dr. Angela Ittel, Vizepräsidentin für Internationales und Lehrkräftebildung, die Teilnehmenden, unter denen sich auch Prof. Dr. Ashraf Mohamed El-Shihy, Minister für ägyptische Hochschulbildung und Forschung, der deutsche Botschafter Julius Georg Luy sowie Samih Sawaris, Initiator und Spender des Campus El Gouna, befanden. Die deutsche Expertise sei von besonders hoher Bedeutung, Ägypten profitiere im wissenschaftlichen Bereich generell, betonte der ägyptische Minister, während Julius Georg Luy den Wert der jahrelangen deutsch-ägyptischen wissenschaftlichen Beziehungen in den Mittelpunkt stellte, die von mehreren deutschen Akteuren vor Ort getragen würden, nämlich vom DAAD, vom Deutschen Wissenschaftszentrum, vom Wissenschaftlichen Referat der Deutschen Botschaft Kairo und von der TU Berlin.

Die Vorträge befassten sich mit der verändernden Form der Internationalisierung in einer globalisierten vernetzten Welt, mit küstennahen Universitäten und ihrer globalisierten Vernetzung, mit der Unterstützung durch die Politik und durch Programme der EU für eine „Europäische Hochschulbildung in der Welt“. Gemeinsame Forschung und gegenseitige Anerkennung der MSc/PhD-Programme waren ebenso Themen wie Verknüpfungen der Verwaltung durch gemeinsames Ma nagement und gemeinsame Qualitätsbewertung. Als konkrete Forschungskooperationen kämen Themen wie „Klimawandel“, „Wasser“ und „Erneuerbare Energie“ infrage. In Barcelona 2016 würden die gesteckten Ziele weiter verfolgt, so Angela Ittel.

Abdelrahman Fatoum, Kairo

 

Schülerarbeit in Kairo

Auch in Ägypten, wo der TU-Campus El Gouna liegt, ist der TU Berlin daran gelegen, mit Schulen zu kooperieren. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den nahe El Gouna gelegenen Schulen, der El Gouna International School und der deutschen Schule in Hurghada, sowie mit der deutschen Schule in der Region Kairo/Alexandria solle verstärkt werden, erklärt Bettina Liedtke, die Leiterin des Schulbüros an der TU Berlin. So fand in Kairo kürzlich ein Studieninformationstag statt, auf dem sich mehrere deutsche Universitäten präsentierten und an dem rund 400 Abiturientinnen und Abiturienten aller deutschen Schulen in Ägypten teilnahmen. Er wurde vom DAAD Kairo zusammen mit der Deutsch-Evangelischen Schule Kairo (DEO) und der Zentralstelle für Auslandsschulen (ZfA) organisiert. Die TU Berlin wurde von Abdelrahman Fatoum vorgestellt, der das Kairoer Verbindungsbüro leitet. „Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler, neben dem innovativen Orientierungsstudium MINTgrün  an der Möglichkeit, dass Ägypter sich nach dem Bachelor in Berlin auf dem Campus El Gouna durch ein Master-Studium weiterqualifizieren können – nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in ihrer Universität“, erklärt Fatoum.

Mit den Schulen sollen nun Kursfahrten nach El Gouna vereinbart werden, die Bereitstellung von Plätzen für Schulpraktika für die 9./10. Klassen und sogar Besuche in Berlin. So wird im Juni 2016 eine Klasse der Deutschen Evangelischen Oberschule Kairo in der Allgemeinen Studienberatung in Berlin zu Gast sein. Und die Berlin-Werbung ist natürlich nicht nur studienbezogen. Abdelrahman Fatoum: „Und natürlich punktete Berlin mit dem Hinweis auf die ausgeprägte Kulturlandschaft – und auf die fehlende Sperrstunde im Nachtleben.

Patricia Pätzold


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