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Internationales

TU Berlin bietet Studienmöglichkeiten für Flüchtlinge

Donnerstag, 01. Oktober 2015

Solidarität ist bei der aktuellen Situation rund um die Flüchtlingsströme aus Krisenländern das Gebot der Stunde. Auch für die Universitäten. Mit dem neuen Programm „In(2)TU Berlin“ ermöglicht die TU Berlin ab sofort Flüchtlingen mit ungeklärtem Bleiberecht, sich aktiv an Veranstaltungen der Universität in den unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten zu beteiligen. Asylsuchende, deren Aufenthaltsstatus bisher nicht geklärt ist, dürfen in Berlin kein Studium aufnehmen, auch wenn sie in ihrem Heimatland studienberechtigt sind. Daher ermöglicht das Programm zwar nicht die Aufnahme eines regulären Studiums, jedoch wird die erfolgreiche Teilnahme an „In(2)TU Berlin“ in einem Zertifikat festgehalten.

„Uns geht es darum, die Betroffenen schnell zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen, sich weiter zu entwickeln“, betont TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen. „Dieses Thema wird uns auch in Zukunft beschäftigen, daher ist es wichtig, hier gute Konzepte zu erarbeiten und Angebote bereitzustellen.“

www.tu-berlin.de/?id=5164

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