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Internationales

Kompetenzcluster „Wasser“ in Kairo

Freitag, 22. Januar 2016

Ägypten kämpft mit zunehmenden Problemen bei der Wasserversorgung. Die Bevölkerung wächst rasant und damit auch die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten. Südliche Anrainerstaaten bauen neue Staudämme, die Wasserverschmutzung durch die Industrie und die unsachgemäße Verwendung von Düngemitteln und Pestiziden am Rande des Niltals versalzen zunehmend das Grundwasser. „Auch Deutschland bezieht Kartoffeln, Gemüse und Obst im Wert von jährlich etwa 80 Millionen Euro aus Ägypten und hat eine Mitverantwortung für die Lösung der Probleme“, sagt Dr. Martin Buchholz vom Fachgebiet Gebäudetechnik und Entwerfen der TU Berlin. Er arbeitet mit der Cairo University an einem System der Gewächshausklimatisierung für Regionen mit Wüstenklima. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren der Lufttrocknung durch hygroskopische Salzlösungen, das an einem 2015 fertiggestellten Prototyps bereits getestet wird und dessen Ziel es ist, Pflanzenproduktion in Wüstenabschnitten mit salzhaltigem Grundwasser zu ermöglichen. Er stellte das Projekt kürzlich beim Kick-off-Meeting des ersten deutsch-ägyptischen „Kompetenzclusters Wasser“ des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) vor, an dem auch der Dekan der TU Berlin, Campus El Gouna, Prof. Dr.-Ing. Uwe Tröger, teilnahm. Internationale Forschende trafen sich im Deutschen Wissenschaftszentrum in Kairo (DWZ). In dem neuen Cluster sollen Fördermittel, Expertisen, Forschung und Wirtschaft ägyptisch-deutscher Wasserforschungsprojekte in Ägypten vernetzt und gebündelt werden.

„Deutsche Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind in der Wasserforschung sehr aktiv. Besonders die TU Berlin, die am Campus El Gouna an unterschiedlichsten Wasserprojekten arbeitet und dort junge ägyptische und internationale Ingenieure ausbildet“, erklärt Abdelrahman Fatoum, Vertreter des Verbindungsbüros der TU Berlin in Kairo.

tui "TU intern" Januar 2016

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