direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Forschung

Angesehen und innovativ

Freitag, 22. Januar 2016

Höchstdotierter deutscher Forschungsförderpreis für TU-Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy

Leibniz-Preisträgerin 2016: Bénédicte Savoy
Lupe

Am 10. Dezember 2015 verkündete die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Namen der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2016. Eine der drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler, die vom Nominierungsausschuss aus 120 Vorschlägen ausgewählt wurden, ist die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Bénédicte Savoy von der TU Berlin. Die Ehrung ist einer der bedeutendsten deutschen Forschungspreise und mit 2,5 Millionen Euro über sieben Jahre dotiert. Es handele sich bei Bénédicte Savoy um eine der angesehensten und innovativsten Kunsthistorikerinnen, so die DFG in ihrer Begründung.

Die international hoch angesehene Wissenschaftlerin beschäftigt sich besonders intensiv mit der Frage des Umgangs mit Kunstwerken in Kriegszeiten, Kunstraub, Beutekunst und Restitution in historischer Perspektive sowie mit dem Verhältnis von Deutschland und Frankreich, insbesondere auf kulturellem Gebiet. Für ihre außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet. Sehr große nationale und internationale Aufmerksamkeit erhielten die 2010 von ihr kuratierte Ausstellung „Napoleon und Europa. Traum und Trauma“ Bundeskunsthalle, Bonn, sowie 2014 die Ausstellung „Les frères Humboldt. L’Europe de l’Esprit“ am Observatoire de Paris in Frankreich und ihr Nofretete-Projekt, bei dem sie neue Quellen erschloss. Die Französin profilierte sich entscheidend in ihrem Forschungs- und Lehrgebiet, der Geschichte des Museums vor allem vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

„Frau Savoy ist als Wissenschaftlerin, als Hochschullehrerin und als Kuratorin eine herausragende Persönlichkeit. Wir als TU Berlin sind sehr stolz, dass Bénédicte Savoy bei uns forscht und lehrt“, gratulierte TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen. Verliehen werden die Leibniz-Preise 2016 am 1. März in Berlin.

Einen kurzen Film mit Bénédicte Savoy finden Sie unter:

www.tu-berlin.de/?60018

 

Die Kriterien des Leibniz-Preises

Den Nominierungsausschuss bilden 16 gewählte, besonders angesehene, erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Den Vorsitz führt DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider.

Bei den Preisträgern gibt es keine Altersbegrenzungen. Die Ausgezeichneten sind zwischen 27 und 58 Jahre alt. Wichtige Kriterien sind:

  • Eine Spitzenstellung im jeweiligen Forschungsgebiet
  • Besondere Anziehungskraft für den wissenschaftlichen Nachwuchs und Forschende im In- und Ausland
  • Die bisherigen Leistungen sind wissenschaftlich exzellent, außergewöhnlich, originell, zukunftsweisend, international führend und haben die Weiterentwicklung des eigenen Forschungsgebietes vorangetrieben.
  • Sie lassen einen nachhaltigen Einfluss auf die künftige Entwicklung des Forschungsgebiets erwarten.
  • Sie gehören zu den international Meistzitierten im jeweiligen Forschungsgebiet, üben hochrangige Nebentätigkeiten aus und haben bereits vorher viele Preise erhalten.

www.dfg.de

 

Bereits achtmal ging der renommierte Leibniz-Preis an die TU Berlin

1987
Prof. Dr. Ingo Müller
Institut für Prozess- und Verfahrenstechnik, Fachgebiet: Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik

1989
Prof. Dr. Helmut Schwarz
Institut für Chemie, Arbeitskreis Physikalisch-Organische Chemie

1993
Prof. Dr.-Ing. Klaus Petermann
Institut für Hochfrequenztechnik und Halbleiter-Systemtechnologien, Fachgebiet: Hochfrequenztechnik-Photonik

1995
Prof. Dr. Martin Grötschel
Institut für Mathematik, Fachgebiet: Kombinatorische Optimierung

2001
Prof. Günter M. Ziegler, Ph. D.
Institut für Mathematik, Fachgebiet: Diskrete Geometrie

2007
Prof. Dr.-Ing. Holger Boche
Institut für Telekommunikationssysteme/Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, Fachgebiet: Mobilkommunikation

2011
Prof. Dr. Anja Feldmann
Institut für Telekommunikationssysteme, Fachgebiet: Internet Network Architectures

2016
Prof. Dr. Bénédicte Savoy
Institut für Kunstwissenschaft und historische Urbanistik, Fachgebiet: Kunstgeschichte der Moderne

pp "TU intern" Januar 2016

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.