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TU Berlin

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Innenansichten

Campusmanagement gemeinsam gestalten

Freitag, 22. Januar 2016

Einladung zur Auftaktveranstaltung am 27. Januar 2016 / Interview mit TU-Kanzlerin Prof. Dr. Ulrike Gutheil

Lupe

Die Verträge sind gemacht (siehe Seite 1). Nun kann das Projekt „Einführung eines Campusmanagementsystems“ zur umfassenden digitalen Vernetzung und Verwaltung der TU Berlin richtig starten. Das Präsidium der TU Berlin lädt zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung der beiden übergreifenden Projekte zur universitätsweiten Implementierung der Software ein: ERM (Enterprise Resource Management) und SLM (Student Lifecycle Management). Die Überführung der Verwaltungsprozesse und Serviceangebote in ein modernes und integriertes digitales System ist ein lang angelegtes Vorhaben, das die Unterstützung aller TU-Beschäftigten erfordert. Die Veranstaltung gibt Gelegenheit, die Projekte und die Personen, die sie vorantreiben, näher kennenzulernen. Um Anmeldung wird gebeten.

Zeit und Ort: 27. Januar 2016, 10–13 Uhr, TU Berlin, Lichthof

 

Digital, hoch vernetzt und individuell
ERM: der Arbeitsplatz der Zukunft an der TU Berlin

Interview mit TU-Kanzlerin Ulrike Gutheil

Welche Ziele verfolgt die TU Berlin mit dem Campusmanagementprojekt?

Ganz konkret: Das Tragen der gelben Mappen über die Flure, das Hinterhertelefonieren nach Vorgängen zu Reisekostenabrechnungen, Drittmittelanträgen, Einstellungs- und Berufungsprozessen und vieles mehr sollen der Vergangenheit angehören. Die ersparte Zeit soll dann sinnvoll in die Bearbeitung der Prozesse investiert werden. Wir wollen die Verwaltung fit machen für die Zukunft, mit qualitativ hochwertigen standardisierten Verwaltungsprozessen sowie einer gelebten Dienstleistungsorientierung.

Sie haben als 1. stellvertretende Bundessprecherin der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands einen guten Überblick: Gibt es vergleichbare Projekte in dieser Größenordnung deutschlandweit?

Es ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig. Für uns selbst ist es in Anspruch und Größenordnung der Prozesse, die wir verschlanken und modernisieren, eines der größten Verwaltungsreformprojekte mindestens dieses Jahrzehnts, das auch weit in die Zukunft weist. Monatelang wurden die Prozesse untersucht. Jetzt beginnt universitätsweit die Feinkonzeption der notwendigen Software. Alle sollen, von innen und außen, auf ihre Arbeitsdaten zugreifen können. Auch Brüche zur externen Verwaltungswelt sollen aufgehoben werden. Wir wollen damit für Forschende, Studierende und Beschäftigte eine integrierte Verwaltungsleistung anbieten. Es soll eine komfortable Arbeitssituation entstehen, die TU Berlin eine noch attraktivere Arbeitgeberin werden.

In der deutschen Universitätslandschaft ist es mit Sicherheit das IT-Projekt zurzeit. Wir widmen uns dieser Aufgabe selbstbestimmt, unsere Software-Lösung geht über die bisherigen SAP-Standardprodukte hinaus, mit denen die meisten arbeiten. Und wir koppeln die klassischen Verwaltungsprozesse mit dem Studierendenservice, also mit der Prüfungsverwaltung, sodass wir beides in einem großen Guss organisieren können. Für die Kosten war und ist Vorsorge im Haushalt getroffen. Diese gebündelte Herangehensweise ist nicht nur in Deutschland einzigartig, sondern wahrscheinlich auch im europäischen Ausland, sodass wir sehr viel Aufmerksamkeit von allen Seiten erhalten.

Wo will man im Dezember 2016 stehen?

Wir haben die Software-Lizenzen bei SAP gekauft, nun beginnt die universitätsweite Implementierung durch externe Firmen, für die wir uns nach einer europaweiten Ausschreibung entschieden haben. Wir arbeiten 2016 an der Feinkonzeption weiter, wir werden besser geschult dastehen, zunächst die Teilprojektleiter, später auch alle, die neues Wissen brauchen. Wir werden wissen, was SAP kann und was nicht, die Projekte laufen alle, und wir haben hoffentlich Ängste abgebaut sowie Viele zur Mitarbeit eingeladen. Mit dem Personalrat sind wir im Gespräch für Lösungen, um mögliche Mehrarbeit auszugleichen, die insbesondere in der Konzeptionsphase entstehen kann.

Das „Go-Live“ des Gesamtsystems ist für 2018 vorgesehen. Wie sieht der Arbeitsplatz an der TU Berlin im Jahr 2025 aus?

Modern, hoch integriert, digital vernetzt, individuell gestaltbar, Arbeitsinstrumente am jeweiligen Arbeitsplatz, trotzdem mobil, trotzdem einfach und transparent. Dafür sind Freiräume geschaffen für die Bearbeitung von Prozessen und für eine Work-Life-Balance, die uns gesund erhält. Es wird Foren geben zum Diskutieren, für Feedbacks, zum Auffinden von Dokumenten und Informationen.

Das Gespräch führte Patricia Pätzold


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